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AKTUELLE PRESSEMITTEILUNG

Lübeck, 17.06.2024

?Und wenn sie nicht gestorben sind¡­¡° ? Studierende pr?sentieren gro?e MHL-Pop-Revue zum Thema M?rchen

Am letzten Juniwochenende l?dt die Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL) zur traditionellen Pop-Revue ein. Zum Jubil?um ?20 Jahre Pop an der MHL¡° entf¨¹hren die Studierenden ihr Publikum diesmal in das Reich der M?rchen. 70 Mitwirkende ¨¹berschreiten auf einer Reise durch die Popularmusik des 20. und 21. Jahrhunderts die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit. Solistinnen und Solisten, das MHL-PopsOrchestra und der MHL-PopsChor sind dabei unter Leitung von Prof. Bernd Ruf in drei Auff¨¹hrungen in einer gro?en B¨¹hnenshow zu erleben.

Die Geschwister Grimm, gespielt von Sarah Sieprath und Rebekka Hoppermann, leben in einer monotonen Welt, in der jegliche Fantasie, Farbe und Kreativit?t abhandengekommen ist. Ihre ber¨¹hmten M?rchen h?tten sie unter diesen Umst?nden nicht schreiben k?nnen. Doch dann f¨¹hrt sie eine skurrile Bekanntschaft pl?tzlich in eine unbekannte M?rchenwelt voller fabelhafter Figuren und Dinge. Dort begegnen ihnen unter anderem Rotk?ppchen und der Wolf, H?nsel und Gretel, Sterntaler, Rumpelstilzchen, Schneewittchen und die ?Sieben Zwerginnen¡°. Doch auch in dieser Welt gibt es einen Widersacher: Schneller als ihnen lieb ist, geraten sie in die F?nge eines fanatischen Psychiaters, der sogar die M?rchenwelt ihrer Fantasie berauben will. K?nnen die Geschwister Grimm es schaffen, sich selbst und ihre M?rchenfiguren zu befreien und die Fantasie zu retten?
In einer bunten Show bringen 70 Studierende aller MHL-Studieng?nge gro?e Hits aus Musical, Pop, Rock und Jazz auf die B¨¹hne im Gro?en Saal. Klassiker wie ?Over the Rainbow¡° von Judy Garland, ?Good Vibrations¡° von den Beach Boys oder Elvis¡¯ ?Jailhouse Rock¡° sind ebenso zu h?ren wie aktuellere Hits unter anderem von Michael Bubl¨¦, Billie Eilish oder Adele. Dabei kommen auch St¨¹cke aus bekannten Musicals wie ?Die Sch?ne und das Biest¡° und die ?Rocky Horror Picture Show¡° sowie aus gro?en Kinoerfolgen wie ?The Greatest Showman¡° und ?The Wizard of Oz¡° auf die B¨¹hne.

Idee, Konzept, Arrangements und die Choreografie f¨¹r ihre Tanzeinlagen haben die MHL-Studierenden selbst erarbeitet. Ein Team, bestehend aus den Studierenden Antonia Eder, Kjell Kitzing, Leah Klussmann, Malte Langenbeck, Tillmann L¨¹ken, Konstanze Peters, Lisa Scheffler, Onno Spuhl und Andrea Weigand plant und erarbeitet das Projekt seit Oktober 2023. ?Ich bin sehr begeistert ¨¹ber das mitrei?ende Engagement der Studierenden, die skurrilen Ideen und die generationen¨¹bergreifende Musikauswahl. Das wird feinste Unterhaltung f¨¹r den Enkel bis zur Uroma¡°, k¨¹ndigt Prof. Bernd Ruf an, der die Popularmusik an der MHL von Anbeginn aufgebaut hat.

Opens external link in new windowwww.mh-luebeck.de erh?ltlich sowie Restkarten an der Abendkasse.

Am Mittwoch, 10. Juli um 20 Uhr ist die m?rchenhafte Pop-Revue ?Und wenn sie nicht gestorben sind¡­¡° in einer Open-Air-Veranstaltung in Timmendorfer Strand zu erleben: In einer konzertanten Auff¨¹hrung auf dem Timmendorfer Platz sind auch hier die MHL-Gesangssolisten, das MHL-PopsOrchestra und der MHL-PopsChor unter Leitung von Popularmusikprofessor Bernd Ruf zu h?ren. Der Eintritt ist frei.

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Lübeck, 07.06.2024

MHL-Studierende pr?sentieren Chopins Klavierwerk

Zu einem Chopin-Klavierprojekt l?dt die Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL) am Sonntag, 16. Juni ein. In einem Gemeinschaftsprojekt pr?sentieren Studierende der MHL-Klavierklassen ab 17 Uhr im gro?en Saal Schl¨¹sselwerke des ber¨¹hmten romantischen Komponisten. Studierende der Musiktheorieklassen moderieren das Konzert und geben Einblicke in sein Schaffen.

Zw?lf Studierende aller MHL- Klavierklassen f¨¹hren am 16. Juni ab 17 Uhr bedeutende Klavierwerke des Komponisten Fr¨¦d¨¦ric Chopin auf. Auf dem Programm stehen Scherzi, Balladen und weitere seiner herausragenden Werke. Im Rahmen eines Meisterkurses beim renommierten Gastdozenten Klaus Hellwig, Professor f¨¹r Klavier an der Universit?t der K¨¹nste Berlin, haben die Klavierstudierenden an der Technik und Interpretation ihrer St¨¹cke gefeilt. Studierende der Musiktheorie-Klassen von Prof. Oliver Korte und Prof. Sascha Lino Lemke moderieren das Konzert.
Chopin z?hlt zu den Gr??en der franz?sischen Kulturlandschaft und hat in seinem relativ kurzen Leben ? er starb bereits mit 39 Jahren an einem Lungenleiden ? an die 300 Werke ¨¹berwiegend f¨¹r Klavier geschrieben. Dabei lie? er sich von der polnischen Volksmusik seiner Heimat, der klassischen Tradition Bachs, Mozarts und Schuberts und vom Belcanto-Stil der italienischen Oper inspirieren. H?ufig sa? er in den Salons in Paris, wo er seine zweite Lebensh?lfte verbrachte, selbst als Pianist am Klavier und improvisierte. Auch seine Beziehung zur skandalumwitterten Schriftstellerin George Sand schlug sich in seinen Kompositionen nieder.

In Chopins Werk finden sich viele Neuerungen in Bezug auf die klanglichen M?glichkeiten des Instruments, die Melodik, Rhythmik und Harmonik ? wie die Studierenden der Musiktheorieklassen in ihren Moderationen erl?utern werden. Wieviel Virtuosit?t und k¨¹nstlerischen Ausdruck seine Werke abverlangen, stellen die jungen Interpretinnen und Interpreten dann eindrucksvoll unter Beweis. Mit seinen oft tonmalerischen Balladen und Scherzi, gespielt von Leander Brune, Yoichiro Chiba, Samuel Choi, Jia Yuan Chong, Anna Horinouchi, Tingchen Liu, Benedikt Rivinius und Yuka Senda, schuf Chopin reizvolle und kontrastreiche Klangwelten. Als weiteres Schl¨¹sselwerk ist die in ihrer d¨¹steren Zerrissenheit eindrucksvolle Fantasie f-moll op. 49, interpretiert von Rizal Liannto Pranoto, zu h?ren. In der Barcarolle Fis-Dur op. 60, die von Zeyue Yang vorgestellt wird, taucht Chopin in die Atmosph?re der Lagunenstadt Venedig ein und seine mitrei?ende Grande Polonaise brillante Es-Dur op. 22, gespielt von Yurika Kimura, ist urspr¨¹nglich f¨¹r Klavier und Orchester komponiert. Carlos Bujosa Salazar schlie?lich pr?sentiert die Polonaise-Fantasie op. 61 als Chopins letztes gro?es Klavierwerk und Zeugnis einer reifen kompositorischen Meisterschaft.

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Lübeck, 27.05.2024

Was geschah mit Tom Schmidt? ¨C Sch¨¹lerinnen und Sch¨¹ler f¨¹hren musikalische Kriminalgeschichte auf

Zu einem Live-Krimi mit Musik l?dt die Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL) am Samstag, 1. Juni ein. Die Musiktheater-AG der Emanuel-Geibel-Schule ×ãÇòappÅÅÐаñ (EGS) hat, angeleitet von MHL-Studierenden ein Kriminalst¨¹ck entwickelt, das sie unter Gesamtleitung von Jenny Sanden und Prof. Marno Schulze um 18 Uhr auf der B¨¹hne im Gro?en Saal pr?sentieren.

12 Sch¨¹lerinnen und Sch¨¹ler der Emanuel-Geibel-Schule ×ãÇòappÅÅÐаñ (EGS), Mitgliedsschule im Netzwerk ?Musik in der Schule¡° (MusiS) haben das musikalische Kriminalst¨¹ck ?Was geschah mit Tom Schmidt?¡° entwickelt. Als Tom nicht zum geplanten Urlaub auftaucht, machen sich seine Freunde Sorgen. Die Polizei nimmt die Sache jedoch nicht ernst und so werden sie auf eine Gruppe von Jungdetektiven aufmerksam. Die jungen Sp¨¹rnasen versuchen mit Scharfsinn und Humor, den Kriminalfall auf eigene Faust aufzukl?ren. Klar, dass es da zu Verwicklungen kommt. Ob es ihnen gelingen wird, Tom wiederzufinden? Mit spannenden und schaurigen Szenen, dunklen Kl?ngen und viel Humor bringen die Sch¨¹lerinnen und Sch¨¹ler der Musiktheater-AG der Klassenstufen 5 bis 7 das St¨¹ck auf die B¨¹hne im Gro?en Saal der MHL. Die Geschichte haben sie selber entwickelt und auch die Musik dazu geschrieben. ?Ich finde es toll, so ein St¨¹ck mit allen anderen zusammen vorzubereiten. Wir sehen dann immer die Fortschritte und es ist cool, es am Ende aufzuf¨¹hren¡°, sagt die 13-j?hrige EGS-Sch¨¹lerin Tabea. Die MHL-Studierenden Charlie Dose und Leon Wolff haben den Prozess im Rahmen ihres Studiums begleitet ?F¨¹r mich ist es eine wertvolle Erfahrung, im praktischen Kontext einer Schul-AG die Kombination aus Musik und Theater zu erleben und anzuleiten¡°, erl?utert MHL-Student Leon Wolff, der im 8. Semester Elementare Musikp?dagogik an der MHL studiert.
Die Gesamtleitung des Projektes haben Jenny Sanden, Lehrerin f¨¹r Darstellendes Spiel an der EGS und MHL-Musikp?dagogikprofessor Marno Schulze. Das Projekt findet in Kooperation mit der Emanuel-Geibel-Schule statt.
Das Publikum ist zum Mitr?tseln und Eintauchen in die Detektivarbeit eingeladen. Der Eintritt ist frei.

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Lübeck, 24.05.2024

MHL feiert 20 Jahre Popularmusik ? gro?e Gala mit Ehemaligen in Gollan Kulturwerft

Am Samstag, 1. Juni feiert die Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL) mit einer gro?en Jubil?umsgala "20 Jahre Popularmusik an der MHL". ?ber 60 ehemalige MHL-Studierende reisen aus der ganzen Republik an, um die Gala in der Gollan Kulturwerft gemeinsam zu gestalten: ab 19.30 Uhr rocken sie mit Pop, Jazz, Rock, Klezmer, Tango, Gospel die B¨¹hne - vom Solo bis hin zum gro?en orchestralen Auftritt.

Studierende der MHL gestalten das Jubil?umskonzert gemeinsam mit zahlreichen Ensembles, die aus der MHL hervorgegangen und inzwischen fester Bestandteil des deutschen Konzertlebens sind. Insgesamt 80 Mitwirkende werden auf der B¨¹hne zu erleben sein. Unter anderem pr?sentieren ?Yxalag¡°, ?Vox Mandala¡°, ?Vocellize¡°, ?Vagabund¡°, ?Analogue Swing¡°, ?Humming Bee¡°, ?Duo BonBon¡°, ?Pudeldame¡°, ?Paint¡° und ?Polish Jazz Poetry¡° die besten St¨¹cke aus ihrem Repertoire. Dabei sind Pop, Jazz, Rock, Klezmer, Tango, Gospel zu h?ren ? vom Solo bis hin zum gro?en orchestralen Auftritt. Das Konzertprogramm nimmt Bezug auf H?hepunkte der zwanzigj?hrigen Geschichte wie unter anderem die Tourneen nach Kalifornien und Taiwan und die damit verbundenen CD-Produktionen. So pr?sentieren die Bands an diesem Abend neben gecoverten Songs, beispielsweise von Queen und Snarky Puppy, viel selbst komponierte Musik.
?Das Zusammentreffen unserer Ehemaligen mit dem MHL-Pops Orchestra und dem MHL-Pops Chor werden aus dem Konzertabend ein musikalisch facettenreiches und energiegeladenes Musikfestival machen, f¨¹r das die Kulturwerft Gollan der perfekte Ort ist¡°, freut sich Popularmusikprofessor Bernd Ruf, der die Popularmusik an der MHL gegr¨¹ndet und ¨¹ber 20 Jahre weiterentwickelt hat: "Ich bin ¨¹berw?ltigt, wie viele ehemalige Studierende spontan zugesagt haben, an unserer Jubil?ums-Gala teilzunehmen. Die gro?e menschliche Verbundenheit unserer Hochschulgemeinschaft ¨¹ber Jahrzehnte und Studierendengenerationen hinweg, ber¨¹hrt mich sehr. Dieser Abend wird etwas ganz Besonderes.¡°

Opens external link in new windowwww.mh-luebeck.de sowie an der Abendkasse erh?ltlich.

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Lübeck, 16.05.2024

Brahms-Festival 2024 ¨C MHL zieht positive Bilanz

Vom 3. bis zum 12. Mai veranstaltete die Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL) das 32. Brahms-Festival unter dem Motto ?Rausch¡°. Mit rund 4.000 Besuchen der 36 Konzerte an acht verschiedenen ×ãÇòappÅÅÐаñer Spielst?tten, kn¨¹pfte das Brahms-Festival an den Erfolg des Vorjahres an. Mehr als 300 MHL-Angeh?rige und G?ste widmeten sich in ¨¹ber 70 verschiedenen Ensembles dem Rausch in der Musik. Neben den tradierten Konzertformaten gab es au?ergew?hnliche Konzerterlebnisse wie den ?Rausch der Nacht¡° mit Musik rund um die Uhr bis zum Sonnenaufgang.

Neben dem Namensgeber des Festivals wurde dabei auch der Jubilar Luigi Nono gew¨¹rdigt. Der Projektleiter des Festivals, Prof. Dr. Wolfgang Sandberger, zieht eine positive Bilanz: ?Die Sehnsucht nach Rausch war gro?, das Motto sehr aktuell. Gro?artig, wozu die Musikhochschule k¨¹nstlerisch im Stande ist. Im 32. Jahr ist das Brahms-Festival mit seinen vielseitigen Konzertformaten und moderierten Veranstaltungen aus ×ãÇòappÅÅÐаñ nicht mehr wegzudenken!¡°. Sandberger hat das Brahms-Festival in diesem Jahr zum letzten Mal kuratiert. Rund um die Uhr gab es Gelegenheiten, musikalische Rauscherfahrungen zu sammeln, die mit der Morgenreihe um 8.30 Uhr in St. Jakobi begannen und mit einer Brahms-Night-Session ab 22.30 Uhr im CVJM ausklangen. Zu den bestbesuchten Konzerten geh?rte das Er?ffnungskonzert mit dem MHL-Sinfonieorchester unter Leitung des Gastdirigenten Christopher Schumann: Allein 400 Sch¨¹lerinnen und Sch¨¹ler der im MusiS-Projekt (Musik in der Schule) zusammengeschlossenen Schulen kamen zum ?Klangrausch im Musiklabor¡°, um Ausschnitte aus dem Sinfoniekonzert zu erleben. Besonders erfolgreich waren auch die Konzerte der Morgenreihe in St. Jakobi sowie die moderierten Konzerte: die mitt?gliche Reihe der ?Lunchtime-Concerts¡° im Logenhaus und die Nachmittagskonzerte in der Villa Brahms.

Das ×ãÇòappÅÅÐаñer Brahms-Festival findet seit 1992 statt. Besonderheiten des ×ãÇòappÅÅÐаñer Brahms-Festivals sind das gemeinsame Auftreten der renommierten Dozierenden mit ihren Studierenden und die f?cher¨¹bergreifende Zusammenarbeit, die immer wieder neue Konzertformate und Ensembles hervorbringt. Sie verleihen dem Brahms-Festival ein Alleinstellungsmerkmal in der deutschen Kultur- und Hochschullandschaft. Nach und nach wurden Spielst?tten und Konzertformate erweitert. Beim Brahms-Festival gehen wissenschaftliche Begleitung und k¨¹nstlerische Umsetzung eine enge Verbindung ein. Das Programm wird in Abstimmung mit dem Brahms-Institut konzipiert, das eine der gr??ten Sammlungen zu Leben und Werk des in Hamburg geborenen Komponisten beherbergt. 2006 wurde das Festival mit dem Brahms-Preis der Brahms-Gesellschaft Schleswig-Holstein ausgezeichnet.

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Lübeck, 10.05.2024

200. Konzert der ?Wir in¡°-Reihe ? Ensemble ?Alte Musik 415¡° spielt Jubil?umskonzert in Schleswig

Zum 200. Konzert der Reihe ?Wir in¡°, die Studierende der Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL) seit ¨¹ber zehn Jahren in zahlreiche schleswig-holsteinische St?dte f¨¹hrt, l?dt die MHL am Donnerstag, 16. Mai um 19 Uhr in den Plenarsaal des Schleswiger Oberlandesgerichtes ein. Das MHL-Ensemble ?Alte Musik 415¡° pr?sentiert aus Anlass des Jubil?ums festliche Musik des Barock unter Leitung des niederl?ndischen Experten Pieter-Jan Belder.

Erstmals ist die MHL in den R?umen des Oberlandesgerichtes in Schleswig mit ihrer Reihe ?Wir in¡° zu Gast. Seit 2011 gehen Studierende der MHL auf Reisen und konzertieren in verschiedenen St?dten in Schleswig-Holstein und mittlerweile auch Mecklenburg-Vorpommern, zu denen unter anderem Bad Bramstedt, Eutin, Itzehoe, Kiel, M?lln, Neum¨¹nster, Schleswig und Sch?nberg geh?ren.

Zum 200. Konzert stellt das internationale MHL-Ensemble ?Alte Musik 415¡° Werke der barocken Komponisten Telemann, Johann Sebastian Bach, Leclair und Vivaldi auf historischen Instrumenten vor. Interpreten sind Aseman Esmaeilzadeh (Oboe), Johann St?tzer und Anahita Kanzadeh (Violine), Isabel Gascon Machin (Cello), Nataliya Abryutina und Gregor Fr¨¹h (Cembalo). Pieter-Jan Belder (Blockfl?te und Cembalo), ein ausgewiesener Fachmann der historischen Auff¨¹hrungspraxis mit gro?er Konzerterfahrung, leitet nicht nur das Ensemble, er verantwortet zudem die Alte-Musik-Ausbildung an der MHL. Neben Telemanns farbenreichem Quartett in a-Moll f¨¹r Blockfl?te, Oboe, Violine und basso continuo (b. c.) steht eines der zahlreichen Concerti f¨¹r zwei Violinen, Blockfl?te und b. c. von Vivaldi auf dem Programm. Die geografische Spur f¨¹hrt dabei von Venedig ¨¹ber Wien nach Hamburg und erm?glicht dem Publikum h?rendes Eintauchen in unterschiedliche Musikauffassungen des Nordens und S¨¹dens. Kaum denkbar ist ein Konzert dieser Ausrichtung ohne den Thomaskantor und Multiinstrumentalisten Johann Sebastian Bach, der neben der Vielzahl geistlicher Werke auch erbauliche weltliche Musik geschaffen hat ¨C er selber sah das eine untrennbar mit dem anderen verwoben. Die Violinsonate in A-Dur (BWV 1015) und die Oboensonate in g-Moll (BWV 1030) bereichern das Konzert, das Einblicke in die facettenreiche Ausbildung an der MHL erm?glicht.
Der Eintritt zum Jubil?umskonzert ist frei, Spenden sind erbeten.

Die Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ, Schleswig-Holsteins einzige Musikhochschule, widmet sich der k¨¹nstlerischen, p?dagogischen und wissenschaftlichen Vermittlung von Musik. Sie bildet rund 500 Studierende aus 45 Nationen zu Solisten, Kammer- und Orchestermusikern, S?ngern, Komponisten, Kirchenmusikern und Musikp?dagogen aus und ist zugleich einer der gr??ten Konzertveranstalter des Landes. Mit der 2011 begr¨¹ndeten Konzertreihe ?Wir in¡° zeigt die Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ nicht nur an ihrem ×ãÇòappÅÅÐаñer Stammsitz Pr?senz, sondern an zahlreichen Spielorten in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern.

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Lübeck, 30.04.2024

Brahms-Festival startet am 3. Mai ¨C Einladung zu 35 musikalischen Rauscherfahrungen

Vom 3. Mai bis zum 12. Mai laden rund 300 Mitwirkende der Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL) zu au?ergew?hnlichen Konzerterlebnissen rund um die Uhr ein, in der ?Langen Nacht des Rausches¡° sogar bis zum Sonnenaufgang. Die verschiedenen Konzertformate widmen sich dem Rausch in der Musik: vom ekstatischen Tanz- und Klangrausch ¨¹ber den Liebesrausch bis hin zu spirituellen und toxischen Rauscherfahrungen.

Ein Sch¨¹lerkonzert unter dem Motto ?Klangrausch im Musiklabor¡° macht am Freitag, 3. Mai um 10.30 Uhr den Auftakt zum diesj?hrigen Brahms-Festival unter dem Motto ?Rausch¡°. Im Rahmen des Projekts ?Musik in der Schule¡° (MusiS) k?nnen Schulklassen, die am MusiS-Projekt beteiligt sind, Ausschnitte aus dem Programm des Sinfoniekonzerts mit allen Sinnen erleben. Das Konzert findet in Kooperation mit dem TanzOrtNord (Ulla Ben-ninghoven, Choreographie und Kim Tassia Kreipe, Tanz) sowie dem Posttheater Berlin (Hiroko Tanahashi, Videokunst) statt.
Am Samstag, 4. Mai beginnt der Festivaltag um 17 Uhr mit der Pr?sentation eines neuen Bildes f¨¹r die ?Brahms-Galerie¡° der MHL. Prof. Oliver Korte, MHL-Vizepr?sident f¨¹r Veranstaltungen und Forschung, stellt zusammen mit dem K¨¹nstler Jakob Rieke im oberen Konzertfoyer das neue Werk vor.
Um 18 Uhr l?dt die MHL am Samstag, 4. Mai mit dem ?Pr?ludium¡° zur Einf¨¹hrung in das diesj?hrige Festival: Moderiert von Christiane Irrgang (NDR), diskutieren Prof. Wolfgang Sandberger (Projektleitung) und Prof. Daniel Scholz (Musizierendengesundheit) ¨¹ber das Festivalmotto ?Rausch¡° und er?rtern die M?glichkeiten und Grenzen von Rauscherfahrungen im Zusammenhang mit Musik. Dozierende und Studierende pr?sentieren Musik von Brahms, Liszt sowie vom Dirigenten und Komponisten Ren¨¦ Leibowitz, mit seinem 1960 komponierten St¨¹ck ?Marijuana¡°.
Mit 80 jungen Musikerinnen und Musikern er?ffnet am Samstag, 4. Mai ab 19.30 Uhr das MHL- Sinfonieorchester unter Leitung des Gastdirigenten Christopher Schumann (Stuttgart) das Festival. Sergio S¨¢nchez, der selbst an der MHL studiert und zum letzten Wintersemester die Nachfolge von Prof. Diethelm Jonas angetreten hat, ist als Solist in Martin?s Oboenkonzert zu h?ren. Weiterhin stehen Maurice Ravels ?La Valse¡°, der dritte Satz aus Berios collagenhafter ?Sinfonia¡° sowie die ?Rosenkavalier-Suite¡° von Richard Strauss ¨C eine liebesrauschhafte Hommage an den Wiener Walzer auf dem Programm.
In den weiteren Festivalereignissen geht es von den spirituellen Rauscherfahrungen der morgendlichen Reihe ?Rausch ¨C Sturm ¨C Wind¡° in St. Jakobi ¨¹ber die mitt?glichen ?Lunchtime Concerts¡° im Logenhaus zu ×ãÇòappÅÅÐаñ, die Nachmittagskonzerte in der Villa Brahms bis hin zu den Themenkonzerten am Abend u.a. unter dem Motto ?Rausch der Jugend¡°, ?Spiritueller Rausch¡°, ?Tanzen und Substanzen¡° und ?Klangrausch¡°. Der lange ?Rausch der Nacht¡° startet am Samstag, 11. Mai mit dem Themenkonzert ?Con Luigi¡° das dem 100. Geburtstag von Luigi Nono gewidmet ist, einem der wichtigsten Akteure der europ?ischen Nachkriegs-Avantgarde. Von 22 Uhr bis zum Sonnenaufgang geht der lange ?Rausch der Nacht¡° im Anschluss in beiden Konzerts?len mit 15 rauschhaften Werken aus verschiedenen Epochen weiter.
In der Brahms Night Lounge im CVJM um 22.30 Uhr greifen Dozierende der MHL mit Improvisationen die musikalischen Themen des Tages auf. In Kooperation mit der MHL zeigt am Sonntag, 5. Mai um 20.15 Uhr das Filmhaus den 2020 entstandenen Film ?Der Rausch¡° mit Mads Mikkelsen und schlie?lich ist das Brahms-Festival mit seinem Konzert ?Appassionato¡° auch wieder zu Gast im Atlantic Grand Hotel in Travem¨¹nde.

#Opens external link in new window www.brahms-festival.de zu finden.

Das ×ãÇòappÅÅÐаñer Brahms-Festival findet seit 1992 und in diesem Jahr zum 32. Mal statt. Nach und nach wurden Spielst?tten und Konzertformate erweitert. Es pr?sentieren sich j?hrlich rund 300 Musikerinnen und Musiker der MHL. Beim Brahms-Festival gehen wissenschaftliche Erkenntnis und musikpraktische Umsetzung die bestm?gliche Verbindung ein. 2006 wurde das Festival mit dem Brahms-Preis der Brahms-Gesellschaft Schleswig-Holstein ausgezeichnet.

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Lübeck, 26.04.2024

?Ihr von Herzen ergebener Joh. Brahms¡° - ×ãÇòappÅÅÐаñer Brahms-Institut erweitert Sammlung um bedeutende Briefe des Komponisten

Das Brahms-Institut an der Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL) vermeldet zwei bedeutende Neuzug?nge f¨¹r seine Sammlung. Durch eine Schenkung und einen Ankauf befinden sich seit Kurzem zwei weitere Briefe des Komponisten Johannes Brahms im Besitz des Instituts, das seine mittlerweile mehr als 200 Schreiben umfassende Briefsammlung des Komponisten kontinuierlich ausbaut.

- Professor Dr. Wolfgang Sandberger, Leiter des Brahms-Instituts, zu den beiden Neuerwerbungen: ?Brahms ist ein virtuoser Briefschreiber. Beide Schreiben spiegeln die feine Ironie und den Witz des Komponisten wider und erg?nzen unsere Sammlung auf hervorragende Weise.¡°

Johannes Brahms an Antonia Speyer-Kufferath
Die erste Neuerwerbung ist ein Brief von Johannes Brahms an die Sopranistin Antonia Speyer Kufferath (1857¨C1939). Sie ist einer gro?z¨¹gigen Schenkung der ehemaligen Generalbundesanw?ltin Prof. Monika Harms aus Hamburg zu verdanken. Der Brief bietet einen charmanten Einblick in das professionelle Networking des Komponisten. Die von Brahms gesch?tzte S?ngerin hatte mehrere Vorschl?ge f¨¹r gemeinsame Konzerte unterbreitet ¨C vom Liederabend bis zur Auff¨¹hrung von gr??eren Oratorien. In seinem Brief vom 30. Dezember 1884 sagt Brahms nun aber nur ein Konzert in Krefeld zu: ?Ich bin bescheiden u. nehme von Ihren sch?nen Anerbieten nur das kleinste: den Liedervortrag. [¡­] Auf Crefeld freue ich mich dennoch, das werden Sie verstehen u. sich mit mir freuen auf h¨¹bsches Musiciren u. freundliches Beisammensein.¡° Das freundschaftliche Verh?ltnis von Brahms zu der S?ngerin spiegelt sich nicht zuletzt in der Unterschrift, ?Ihr von Herzen ergebener Joh. Brahms¡°. Antonia Speyer-Kufferath erh?lt ihre Gesangsausbildung bei Julius Stockhausen in Berlin und Pauline Viardot in Paris. Bis zu ihrer Heirat mit dem Musikschriftsteller Edward Speyer im Jahr 1885 ist sie eine international gefragte Konzert- und Oratoriens?ngerin.

Johannes Brahms an Fritz Simrock
Der zweite Brief, datiert auf den 30. Januar 1896 und adressiert an den Verleger Fritz Simrock, hat das Brahms-Institut bei einem Antiquariat erworben. Durch seinen ×ãÇòappÅÅÐаñ-Bezug ist das Schreiben f¨¹r das Brahms-Institut von besonderer Bedeutung: Brahms erw?hnt darin den Komponisten ?Bruhns aus ×ãÇòappÅÅÐаñ¡°, der ihm Klavierst¨¹cke widmen m?chte und sich daf¨¹r eine Empfehlung von Brahms erhofft. Dieser zeigt sich jedoch wenig begeistert von Bruhns und klagt gegen¨¹ber dem Verleger: ?Kann man auf so was grob, fein oder ¨¹berhaupt antworten!? [¡­] Aber so was kommt jeden Tag, man kann sichs nicht arg genug vorstellen.¡° Jakob Ludwig Bruhns wird 1852 als j¨¹ngster Sohn des ×ãÇòappÅÅÐаñer Weinh?ndlers Karl Bruhns geboren. Seine Mutter Julie stammt aus einer th¨¹ringischen Musikerfamilie. Julia da Silva-Bruhns, die Mutter von Thomas Mann, ist seine Cousine. Als 26-J?hriger wird Bruhns Teilhaber der traditionsreichen elterlichen Weinhandlung an der Untertrave 111/112, geht aber bald darauf seinen musikalischen Neigungen nach. 1889/90 studiert er am Konservatorium in Leipzig. Bruhns komponiert eine Reihe von Klavierst¨¹cken, darunter ?50 St¨¹cke zu Carl Czernys Kunst der Fingerfertigkeit¡°, auf die im Brief Bezug genommen wird. Die Hoffnung, Brahms durch die Widmung zu einer Empfehlung des Werkes bewegen zu k?nnen, erf¨¹llt sich nicht. Die Klavierst¨¹cke erscheinen ohne die Widmung an Brahms im Verlag Schlesinger.

Der ?ffentlichkeit werden beide Briefe erstmals am Sonntag, den 16. Juni 2024, um 11 Uhr im Rahmen einer feierlichen Matinee in Anwesenheit von Prof. Monika Harms pr?sentiert. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung mit Liedern aus dem Repertoire von Antonia Speyer-Kufferath und Werken von Jakob Ludwig Bruhns.

?ber das Brahms-Briefwechsel-Verzeichnis (BBV)
Die beiden neuen Briefe werden in das Brahms-Briefwechsel-Verzeichnis (BBV) aufgenommen, ein wichtiges digitales Grundlagenwerk f¨¹r die Forschung zu Leben und Werk von Johannes Brahms. Entstanden als Forschungsprojekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), geh?rt es zu den weltweit am meisten beachteten Projekten des ×ãÇòappÅÅÐаñer Instituts. Knapp 11.000 Schreiben von und an Johannes Brahms, die weltweit verstreut in Archiven, Bibliotheken und Privatbesitz liegen, sind dort dokumentiert. Das Brahms-Institut setzt sich aktiv daf¨¹r ein, diese wertvollen historischen Dokumente zu bewahren und der ?ffentlichkeit nicht nur digital, sondern auch in wechselnden Ausstellungen zu pr?sentieren.

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Lübeck, 25.04.2024

MHL-Sinfonieorchester er?ffnet 32. Brahms-Festival ?Rausch¡°

?Rausch¡° hei?t das Motto des 32. Brahms-Festivals an der Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL). Vom 3. Mai bis zum 12. Mai beleuchten rund 300 Mitwirkende den ?Rausch¡° in seinen zahlreichen Facetten ? vom Schaffensrausch bis hin zu den vielf?ltigen Formen des Berauschtseins durch Musik und Rauschmittel. Ein Schulkonzert im Rahmen des Projekts ?Musik in der Schule¡° (MusiS) macht am Freitag, 3. Mai den Festival-Auftakt. Das MHL-Sinfonieorchester unter Leitung von Christopher Schumann er?ffnet das Festival dann am Samstag, 4. Mai um 19.30 Uhr im Gro?en Saal der MHL mit Werken von Strauss, Ravel, Martin? und Berio. Als Solist ist der neue Oboenprofessor Sergio S¨¢nchez zu h?ren.

Das 32. Brahms-Festival verspricht Konzerterlebnisse rund um die Uhr, in der ?Langen Nacht des Rausches¡° sogar bis zum Sonnenaufgang. In 35 Konzerten sind Dozierende, Studierende und G?ste der MHL in verschiedenen Besetzungen zu h?ren. Prof. Wolfgang Sandberger, Projektleiter des Brahms-Festivals, ist ¨¹berzeugt: ?Die Musik erm?glicht Rauscherlebnisse wie wohl keine zweite Kunstform. Die vielf?ltigen Verbindungen von Rausch und Musik sind in unseren zahlreichen Konzertformaten zu erleben. Das Festival wird dabei selbst zu einem rauschhaften Vorhaben: Die MHL befindet sich in den Festivaltagen in einem Ausnahmezustand, wenn ¨¹ber 100 Ensembles proben und konzertieren.¡°

Das Festivalprogramm startet mit dem Pr?ludium am Samstag, 4. Mai um 18 Uhr: Moderiert von Christiane Irrgang (NDR), diskutieren Prof. Wolfgang Sandberger (Projektleitung) und Prof. Daniel Scholz (Musizierendengesundheit) ¨¹ber das Festivalmotto ?Rausch¡° und er?rtern die M?glichkeiten und Grenzen von Rauscherfahrungen im Zusammenhang mit Musik. Dozierende und Studierende pr?sentieren Musik von Brahms, Liszt sowie vom Dirigenten und Komponisten Ren¨¦ Leibowitz, mit seinem 1960 komponierten St¨¹ck ?Marijuana¡°.

Mit 80 jungen Musikerinnen und Musikern er?ffnet das MHL-Sinfonieorchester im Anschluss ab 19.30 Uhr unter Leitung des Gastdirigenten Christopher Schumann das Festival. Der zweite Kapellmeister an der Staatsoper Stuttgart springt f¨¹r die angek¨¹ndigte Gastdirigentin Catherine Larsen-Maguire ein, die kurzfristig absagen musste. Sergio S¨¢nchez ist als Solist in Martin?s Oboenkonzert zu h?ren. Das Werk lebt von starken Kontrasten, die im Finalsatz zu einem virtuosen Abschluss zusammenfinden. S¨¢nchez, der selbst an der MHL studiert hat und seit letztem Wintersemester die Nachfolge von Prof. Diethelm Jonas angetreten hat, sagt dazu: ?Martin?s Oboenkonzert fordert wie kaum ein anderes die Oboe mit ihren Klangfarben, ihrem Tonumfang und ihrer Flexibilit?t heraus. Als ich es mit 15 oder 16 zum ersten Mal h?rte, war ich ziemlich schockiert, weil es f¨¹r meine damals sehr tonalen Ohren so modern klang. Aber es ?ffnete etwas in mir und ganz allgemein hat sich mit dem Werk f¨¹r die Gattung Oboenkonzert ein Fenster der neuen M?glichkeiten aufgetan.¡°
Das MHL-Sinfonieorchester entf¨¹hrt weiterhin in den bizarren Walzertaumel von Maurice Ravels ?La Valse¡°, mit dem der franz?sische Komponist kurz nach dem ersten Weltkrieg den Untergang einer ganzen Epoche beschwor. Urspr¨¹nglich f¨¹r das Ballett geschrieben, wurde es 1920 als reines Orchesterst¨¹ck uraufgef¨¹hrt. In ausgefallener Besetzung stellen das MHL-Sinfonieorchester und ein MHL-Gesangsoktett au?erdem den dritten Satz aus der collagen-haften ?Sinfonia¡° vor, die Luciano Berio f¨¹r Leonard Bernstein schrieb ? musikalisch zug?nglich wie kaum ein anderes Werk der Nachkriegsavantgarde. Mahlers zweite Sinfonie macht der Komponist darin zu seinem Ausgangspunkt f¨¹r eine Reise durch die ganze Musikgeschichte ¨C die acht S?ngerinnen und S?nger singen und rezitieren, fl¨¹stern und schreien Texte von Samuel Beckett ¨¹ber die Vergeblichkeit aller Kunst. Ein purer Liebesrausch, wie ihn nur Richard Strauss komponieren konnte, erwartet das Publikum dann mit der ?Rosenkavalier-Suite¡° ¨C eine Hommage an Wien und den Wiener Walzer. Mit geradezu orgiastischer Musik portraitiert Strauss seine Operncharaktere und zeigt deutlich, dass es bei der Begegnung der Marschallin mit ihrem jugendlichen Liebhaber nicht nur beim Vorspiel bleibt. Dar¨¹ber hinaus geht es von den spirituellen Rauscherfahrungen in den morgendlichen Konzerten in St. Jakobi ¨¹ber die mitt?gliche Reihe ?Lunchtime Concerts¡° im Logenhaus zu ×ãÇòappÅÅÐаñ, die Nachmittagskonzerte in der Villa Brahms bis hin zu den Themenkonzerten am Abend immer wieder um musikalische Entgrenzungen. Das Abendkonzert ?Con Luigi¡° ist am Samstag, 11. Mai dem 100. Geburtstag von Luigi Nono gewidmet, einem der wichtigsten Akteure der europ?ischen Nachkriegs-Avantgarde und wird von 22 Uhr bis zum Morgengrauen zu einem langen ?Rausch der Nacht¡°. In der Brahms Night Lounge im CVJM ×ãÇòappÅÅÐаñ greifen Dozierende der MHL zu sp?ter Stunde mit Improvisationen die musikalischen Themen des Tages auf.
In Kooperation mit der MHL zeigt das Filmhaus den 2020 entstandenen Film ?Der Rausch¡° mit Mads Mikkelsen und schlie?lich ist das Brahms-Festival mit seinem Konzert ?Appassionato¡° auch wieder zu Gast im Atlantic Grand Hotel in Travem¨¹nde.

Das Sinfoniekonzert ?Rausch¡° wird am Sonntag, 5. Mai um 17 Uhr wiederholt. Karten sind f¨¹r 15 und 20 Euro (erm??igt 9 und 13 Euro) bei allen dem ×ãÇòappÅÅÐаñ-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen und online ¨¹ber www.luebeck-ticket.de erh?ltlich.
Beim Schulkonzert ?Klangrausch im Musiklabor¡° im Rahmen des Projekts ?Musik in der Schule¡° (MusiS) besteht bereits am Freitag, 3. Mai um 10.30 Uhr f¨¹r Schulklassen die M?glichkeit, in Kooperation mit dem TanzOrtNord (Ulla Benninghoven, Choreographie und Kim Tassia Kreipe, Tanz) sowie dem Posttheater Berlin (Hiroko Tanahashi, Videokunst) Ausschnitte aus dem Programm mit allen Sinnen zu erleben.

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Lübeck, 11.04.2024

Junge Stimmen aus S¨¹dafrika

Zu einem Gesangsnachmittag unter dem Motto ?Junge Stimmen aus S¨¹dafrika¡° l?dt die Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL) am Sonntag, 14. April ein. Ab 17 Uhr pr?sentieren drei Nachwuchstalente aus S¨¹dafrika ihre Gesangskunst. Auf dem Programm stehen Arien, Lieder und Duette von Schumann, Bizet, Gershwin und Leh¨¢r.

Monica Mhangwana (Sopran), Abongile Fumba (Mezzo-Sopran) und Siyabonga Maqungo (Tenor) haben am Kooperationsprogramm zwischen der MHL und dem ?Johannesburg International Mozart Festival¡° teilgenommen. So entstanden erste Kontakte zur MHL, wo sich die k¨¹nstlerisch au?ergew?hnlich ausdrucksstarken Nachwuchstalente nun dem ×ãÇòappÅÅÐаñer Publikum vorstellen werden.
MHL-Professor Florian Uhlig, k¨¹nstlerischer Leiter des Johannesburg International Mozart Festival: ?Siyabonga Maqungo ist der ?berflieger unserer Stipendiaten, und singt bereits mit ber¨¹hmten Dirigenten an den gro?en Opernh?usern: Staatsoper Berlin, wo ihn Daniel Barenboim ins Ensemble holte, Mail?nder Scala und Bayreuth. Ich freue mich sehr, ihn gemeinsam mit zwei hervorragenden s¨¹dafrikanischen S?ngerinnen in ×ãÇòappÅÅÐаñ pr?sentieren zu d¨¹rfen.¡° Von den drei Stipendiaten studiert die junge Sopranistin Monica Mhangwana im zweiten Semester im Masterstudiengang bei Prof. Manuela Uhl an der MHL.
Auf dem Programm stehen ber¨¹hmte Werke der Gesangsliteratur, unter anderem Schumanns ?Dichterliebe¡° sowie Arien, Lieder und Duette wie Bizets ?Seguedilla¡°, Gershwins ?Summertime¡° und Leh¨¢rs ?Dein ist mein ganzes Herz¡°. Am Klavier begleiten Yuka Senda, Robert Roche und Florian Uhlig. Das Konzert vermittelt einen spannenden Einblick in die klassische Gesangsausbildung an der MHL in Verbindung mit einem internationalen Stipendienprogramm.

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Lübeck, 09.04.2024

?MusikPlus¡° ? neuer ×ãÇòappÅÅÐаñer Masterstudiengang f¨¹r Umstieg in Grundschullehramt

An der Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL) startet zum Wintersemester der neue Masterstudiengang ?MusikPlus¡°, der Studierenden aus k¨¹nstlerischen und k¨¹nstlerisch-p?dagogischen Bachelorstudieng?ngen einen Umstieg in die Grundschule erm?glicht. Der Masterstudiengang ist Teil des Ma?nahmenpakets ?MusikPlus¡°, mit dem die MHL und das Bildungsministerium Schleswig-Holstein dem Mangel an Musiklehrkr?ften begegnen wollen. Bewerbungen sind noch bis zum 1. Mai m?glich.

Mit dem neuen Baustein ?MusikPlus¡° m?chte die MHL mehr Studierende f¨¹r das Lehramt begeistern. Im ersten Schritt k?nnen sich Studierende aus k¨¹nstlerischen und k¨¹nstlerisch-p?dagogischen Bachelorstudieng?ngen k¨¹nftig in vier Semestern auf das Lehramt an Grundschulen vorbereiten. Mit dem neuen Studienangebot zielt die MHL erstmals auf das Berufsbild Grundschule und hat mit diesem Konzept zum Umstieg im ?Doppelfach Musik¡° bundesweit ein Alleinstellungsmerkmal.
Entfallener oder fachfremd erteilter Musikunterricht stellt ein weitverbreitetes Ph?nomen dar, das eine umfangreiche kulturelle Bildung f¨¹r zuk¨¹nftige Generationen gef?hrdet. Der Bedarf an Lehrkr?ften im Fach Musik an Grundschulen ist bundesweit und auch in Schleswig-Holstein gro?. In Simulationen hat das Bildungsministerium die f?cherbezogenen Lehrkr?ftebedarfe f¨¹r den Zeitraum 2021 bis 2032 in Schleswig-Holstein ermittelt. Danach gibt es einen Bedarf an Neuanstellungen von 973 Personen, lediglich 65 Personen werden an den schleswig-holsteinischen Hochschulen ausgebildet.

Die schleswig-holsteinische Bildungsministerin Karin Prien erl?utert: ?Die Musikhochschule ist ein starker Motor gegen den Fachkr?ftemangel im Fach Musik. Mit ?MusikPlus¡° er?ffnet sie neuen Zielgruppen einen Einstieg in den Lehrkr?fteberuf. Angesprochen sind Bachelor-Absolventinnen und ¨C absolventen, die einen k¨¹nstlerisch-p?dagogischen Abschluss anstreben und sich zugleich vorstellen k?nnen, sich ¨¹ber einen Quereinstieg f¨¹r das Grundschullehramt Musik zu qualifizieren. Das ist im Ergebnis ein doppelter Gewinn f¨¹r unsere Grundschulen: Sie erhalten eine Musiklehrkraft und zugleich eine Musikp?dagogin oder einen Musikp?dagogen. 2026 rechnen wir mit ersten ausgebildeten Lehrkr?ften ¨C und das wird sowohl die Quantit?t als auch die Qualit?t des Musikunterrichts verbessern.¡°
Das Projekt sei Teil des ?Handlungsplanes Lehrkr?ftegewinnung¡°, den die Landesregierung zusammen mit der ?Allianz f¨¹r Lehrkr?ftebildung¡° aufgelegt habe. ?MusikPlus¡° l?uft als Pilotprojekt ¨¹ber einen Zeitraum von f¨¹nf Jahren und wird bis 2028 mit j?hrlich 82.000 Euro vom Land gef?rdert.
Ministerin Prien: ?Die gute neue Nachricht ist: Das Land gibt weitere 250.000 Euro, sodass ?MusikPlus¡° zuk¨¹nftig als regul?rer BA- und Masterstudiengang und als Umstiegsmaster (1-Fachstudiengang) ausgebaut werden kann. Wir erweitern damit an der Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ das Angebot f¨¹r Studierende auf Lehramt.¡°

Studierende im Masterstudiengang ?MusikPlus¡° kn¨¹pfen mit Lehrveranstaltungen, Seminaren und Praktika an ihre musikpraktischen Kompetenzen an und bauen sie f¨¹r die musikp?dagogische Arbeit mit Kindern im Grundschulalter aus. ?Die Kombination aus vertieften k¨¹nstlerischen Kompetenzen, die die Studierenden in ihrem Grundstudium erworben haben und die intensive p?dagogische Ausbildung im ?MusikPlus¡°-Master, wird die k¨¹nftigen MHL-Absolvierenden auszeichnen. Diese Kombination birgt ein gro?es Potential, um Kinder an den Grundschulen mit Musik zu erreichen¡°, erl?utert Prof. Annette Ziegenmeyer, die den Studiengang gemeinsam mit der Grundschul-Musikp?dagogin Anna Unger-Rudroff entwickelt hat. Zentrale Bestandteile sind Schulpraktika, die Studierende an den Schulen der Umgebung studienbegleitend absolvieren. Auch eine Grundbildung in den F?chern Deutsch und Mathematik geh?rt zum Studienangebot, damit die Studierenden f¨¹r ihre sp?tere Berufspraxis breit aufgestellt sind. ?MusikPlus¡°-Absolvierende sind k¨¹nftig sogar doppelt qualifiziert: Mit dem Gesamtpaket ?MusikPlus¡° k?nnen sie zus?tzlich eine berufsbef?higende Bachelorqualifikation im Bereich ?Elementare Musikp?dagogik¡° (EMP) erwerben.

Neben neuen Studien- und Weiterbildungsangeboten geh?ren Ma?nahmen der Vernetzung und Kooperation verschiedenster Institutionen zur Musiklehrkr?ftebildung, wie unter anderem die ?Allianz f¨¹r Lehrkr?ftebildung¡° und das Landesprogramm ?Schule im digitalen Zeitalter¡°. Neu ist ebenfalls eine an der MHL angesiedelte ?Koordinationsstelle zur Lehrkr?ftegewinnung¡° (Musikbotschafter*innen), die die zahlreichen Ma?nahmen und Akteure miteinander vernetzen, Informationsveranstaltungen und Schulaktionen durchf¨¹hren und studentische Musikbotschafterinnen und -Botschafter an Schulen entsenden soll.

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Lübeck, 28.03.2024

MHL-Studentin Flavia Stricker gewinnt Maria-Callas-Wettbewerb

Flavia Stricker, Gesangsstudentin bei Prof. Manuela Uhl an der Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL) hat den ersten Preis beim 22. Maria-Callas-Gesangswettbewerb errungen. Die 29-j?hrige Sopranistin setzte sich im Finale, das am 24. M?rz in S?o Paulo ausgetragen wurde, gegen 14 junge S?ngerinnen und S?nger durch.

Die geb¨¹rtige Brasilianerin studiert bei Prof. Manuela Uhl im dritten Semester im Masterstudiengang. Parallel ist sie bereits seit Herbst vergangenen Jahres im Opernstudio Z¨¹rich engagiert. 116 Gesangstalente qualifizierten sich mit einer auf Video aufgenommenen Opernarie f¨¹r die Teilnahme am diesj?hrigen Maria-Callas-Gesangswettbewerb, 47 von ihnen erreichten das Halbfinale.

Der Maria-Callas-Wettbewerb wurde 1993 gegr¨¹ndet, um brasilianische und lateinamerikanische S?ngerinnen und S?nger zu f?rdern und gilt als Sprungbrett f¨¹r eine internationale Karriere. Erst im Sommer 23 gewann Flavia Stricker beim Clip Wettbewerb in Portofino, einem der wichtigsten internationalen Wettbewerbe f¨¹r Gesang, einen zweiten Preis. In ×ãÇòappÅÅÐаñ wird die junge S?ngerin zum Ende des Sommersemesters beim Abschlusskonzert f¨¹r ihr Masterstudium an der MHL zu erleben sein.

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Lübeck, 20.03.2024

Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ bietet Freiwilliges kulturelles Jahr an

Ein Jahr lang an einer der sch?nsten Hochschulen Europas erste Erfahrungen f¨¹r das sp?tere Berufsleben sammeln: An der Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL) geht das in gleich vier Bereichen.

Das Marketing, die Pressestelle, das Zentrum f¨¹r Lehrkr?ftebildung und das Brahms-Institut an der MHL bieten je einen Platz f¨¹r einen Freiwilligendienst im Bereich Kultur und Bildung an. In Vollzeit arbeiten die Freiwilligen mit und lernen dabei verschiedene kulturelle Berufsfelder kennen: Die Aufgaben reichen je nach Einsatzfeld von Social Media und dem Schreiben von Pressemeldungen ¨¹ber die Vermittlung der Angebote an Kooperationspartner bis hin zur Planung von Ausstellungen. Interesse an Kommunikation und Vorbildung im Bereich Musik ist f¨¹r jeden der vier FSJ-Pl?tze erw¨¹nscht. F¨¹r die Pressestelle ist insbesondere der Spa? am Schreiben und am Fotografieren von Vorteil, im Marketing arbeitet man an landesweiten Werbekampagnen und Publikationen der MHL mit.

Opens external link in new windowwww.freiwilligendienste-kultur-bildung.de zu finden.

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Lübeck, 01.03.2024

×ãÇòappÅÅÐаñer Brahms-Festival thematisiert ?Rausch¡°

?Rausch¡° lautet das Motto des 32. Brahms-Festivals an der Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL). Vom 3. bis zum 12. Mai laden ¨¹ber 200 Mitwirkende an verschiedenen ×ãÇòappÅÅÐаñer Spielst?tten zu au?ergew?hnlichen Konzerterlebnissen ein, die sich dem Rauschhaften in der Musik widmen: vom ekstatischen Tanz- und Klangrausch ¨¹ber den Liebesrausch bis hin zu spirituellen und toxischen Rauscherfahrungen.

Das diesj?hrige Brahms-Festival steht von Freitag, 3. bis zum Sonntag, 12. Mai unter dem Motto ?Rausch¡°. In 35 Themenkonzerten beleuchten Dozierende und Studierende der MHL in unterschiedlichen Konzertformaten den ?Rausch¡° in seinen zahlreichen Facetten, vom Schaffensrausch bis hin zu den vielf?ltigen Formen des Berauschtseins durch Musik und Rauschmittel.

Im Pr?ludium diskutieren am Samstag, 4. Mai um 18 Uhr Prof. Daniel Scholz (Musizierendengesundheit) und Prof. Wolfgang Sandberger (Projektleitung) unter anderem ¨¹ber Rauscherfahrungen, die durch Drogen erm?glicht werden: von bewusstseinserweiternden Zust?nden im Schaffensrausch bis hin zum Drogenkonsum bei Konzerten. Im Er?ffnungskonzert entf¨¹hrt im Anschluss das MHL-Sinfonieorchester unter Leitung der britischen Gastdirigentin Catherine Larsen-Maguire in den ekstatischen Taumel der Musik von Maurice Ravel und Richard Strauss. Sergio Sanchez, neuer Professor f¨¹r Oboe, ist dabei als Solist in Bohuslav Martin?s Oboenkonzert zu erleben. Ausz¨¹ge aus diesem Programm sind im Sch¨¹lerkonzert ?Klangrauschen im Musiklabor¡° am Freitag, 3. Mai um 10.30 Uhr im Rahmen von ?Musik in der Schule¡° (MusiS) zu h?ren.

Dar¨¹ber hinaus geht es von den spirituellen Rauscherfahrungen in den morgendlichen Konzerten in St. Jakobi ¨¹ber die mitt?gliche Reihe ?Lunchtime Concerts¡° im Logenhaus, die Nachmittagskonzerte in der Villa Brahms bis hin zu den Themenkonzerten am Abend immer wieder um musikalische Entgrenzungen. Sie sind unter anderem beim Abendkonzert ?Tanzen und Substanzen¡° mit dem St¨¹ck ?Mariuhana¡° von Ren¨¦ Leibowitz oder beim ?Liebesrausch¡° in der Villa Brahms zu erleben.

Das Abendkonzert ?Con Luigi¡° ist am Samstag, 11. Mai dem 100. Geburtstag von Luigi Nono gewidmet und wird von 22 Uhr bis zum Morgengrauen zu einem langen ?Rausch der Nacht¡°. In der Brahms Night Lounge im CVJM ×ãÇòappÅÅÐаñ greifen Dozierende der MHL zu sp?ter Stunde mit Improvisationen die musikalischen Themen des Tages auf. In Kooperation mit der MHL zeigt das Filmhaus den 2022 entstandenen Film ?Der Rausch¡° mit Mads Mikkelsen und schlie?lich ist das Brahms-Festival mit seinem Konzert ?Appassionato¡° auch wieder zu Gast im Atlantic Grand Hotel in Travem¨¹nde.

#Opens external link in new windowwww.brahms-festival.de zu finden.

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Lübeck, 29.02.2024

MHL-Gesangsstudierende und LKO pr?sentieren Opernabend

Am Samstag, 16. M?rz l?dt die Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL) um 19.30 Uhr zu einem Opernabend mit dem ×ãÇòappÅÅÐаñer Kammerorchester (LKO) ein. Unter Leitung von Bruno Merse pr?sentieren Gesangsstudierende der MHL zusammen mit dem LKO eine konzertante Auff¨¹hrung von Puccinis ber¨¹hmter Oper ?La Boh¨¨me¡°.

13 Gesangsstudierende der MHL sind beim Opernabend am Samstag, 16. M?rz um 19.30 Uhr auf der B¨¹hne im Gro?en Saal mit den Akten eins, drei und vier der ber¨¹hmten Oper ?La Boh¨¨me¡° zu erleben. Begleitet vom LKO unter Leitung seines Dirigenten Bruno Merse sind Studierende verschiedener MHL-Gesangsklassen, Ausbildungsstufen und Stimmf?cher zu erleben.

Dass die Oper einmal eines der beliebtesten B¨¹hnenwerke werden sollte, war bei der Urauff¨¹hrung 1896 in Turin nicht vorherzusehen, fiel sie doch bei Publikum und Kritik durch. Zu Puccinis Zeit war der Opernstoff ¨¹ber den Dichter Rodolfo, der sich an einem eiskalten Winterabend in die todkranke Stickerin Mimi verliebt, ein schockierender Einblick in die Lebensbedingungen sozial schwach gestellter Menschen. Auch Puccini hatte in seiner Studienzeit in Mailand mit finanziellen Schwierigkeiten zu k?mpfen und konnte sich so in die Probleme seiner Hauptfiguren einf¨¹hlen. Auch baute er eigene Erlebnisse wie einen verpf?ndeten Mantel in das Libretto ein. Der Durchbruch gelang der Oper erst 1897 in Palermo mit Enrico Caruso als Rudolfo.

?La Boh¨¨me¡° ist die vierte von zw?lf Opern, die der damals 37-j?hrige Puccini schrieb. Er lie? sich daf¨¹r von seiner Begeisterung f¨¹r Henri Mungers erfolgreichen Roman ?Les sc¨¨nes de la vie de boh¨¨me¡° inspirieren. Die Arbeit am Libretto zog sich ¨¹ber drei Jahre hinweg, weil Puccini immer wieder Korrekturen am Libretto forderte. Seine Liebe zum Detail spiegelt auch die Partitur wider: Dort hat er unz?hlige Tempoangaben vermerkt, die f¨¹r den Dirigenten eine gro?e Herausforderung darstellen. Auch das fr¨¹he Interesse des Komponisten am Schaffen Wagners ist der Oper anzuh?ren: Von ihm ¨¹bernimmt er den dramatischen Dialog, die Leitmotivtechnik und die durchkomponierte Weise.

Es singen Fiete Hagedorn, Natalie Helgert, Myeongjong Jo, Namkoo Kang, Wonjun Kim, Pauline Kringel, Yeseul Kwon, Jisung Lee, Hyunwoo Park, Elizaveta Rumiantseva, Martin Schulz, Ann-Kathrin Strauch und Kazushi Yamada.

Karten f¨¹r den Opernabend sind f¨¹r 14 Euro und 19 Euro (erm??igt 8 Euro und 12 Euro) in allen dem ×ãÇòappÅÅÐаñ-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen, ¨¹ber www.mh-luebeck.de sowie an der Abendkasse erh?ltlich.

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Lübeck, 07.02.2024

Brahms-Institut trauert um Prof. Kurt Hofmann

Prof. Kurt Hofmann, langj?hriger Leiter des Brahms-Instituts an der Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL) ist am 5. Februar im Alter von 92 Jahren in ×ãÇòappÅÅÐаñ gestorben, wie seine Familie mitteilte. Die ?Sammlung Hofmann¡° war die Basis zur Gr¨¹ndung des Brahms-Instituts, das Hofmann gemeinsam mit seiner Frau Renate bis 1999 leitete.

Kurt Hofmann wurde 1931 in Hamburg geboren. Beruflich war er ¨¹ber 30 Jahre lang in der politischen Bildungsarbeit t?tig. Doch seine eigentliche Leidenschaft galt Johannes Brahms. Seit Anfang der 1950er Jahre besch?ftigte er sich mit dem Leben und Schaffen des Komponisten und trug im Laufe der Zeit die gr??te Privatsammlung weltweit zu Brahms und seinem Umfeld zusammen. Diese ?Sammlung Hofmann¡° bildet den Grundstock des 1990 gegr¨¹ndeten Brahms-Instituts an der MHL, das Hofmann gemeinsam mit seiner Frau Renate bis 1999 leitete. Amtsnachfolger Prof. Dr. Wolfgang Sandberger: ?Kurt Hofmann war ein homo collector, ein leidenschaftlicher Sammler. Seine einzigartige Sammlung ist bis heute das Herzst¨¹ck unserer Arbeit. Zudem sind seine wissenschaftlichen Arbeiten, die er gemeinsam mit seiner Frau vorgelegt hat, vielfach Grundlagenwerke der Brahms-Forschung wie etwa ?Johannes Brahms als Pianist und Dirigent¡®.¡°
Kurt Hofmann war Gr¨¹ndungsmitglied der Johannes-Brahms-Gesellschaft Hamburg Internationale Vereinigung e.V.
1983 erhielt er die Johannes-Brahms-Medaille der Freien und Hansestadt Hamburg f¨¹r seine Verdienste um die Brahms-Forschung, 1996 den Brahms-Preis der Brahms-Gesellschaft Schleswig Holstein.

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Lübeck, 30.01.2024

MHL-Popularmusik feiert Jubil?um ¨C Abschied von John Lehman und Ulrich Kringler

Zur traditionellen Werkstatt Pop, Rock und Jazz zum Semesterende l?dt die Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL) am Wochenende 3. und 4. Februar ein. Mit den beiden Konzerten feiert die MHL das 20-j?hrige Jubil?um der Popularmusik am Hause und verabschiedet die Dozenten John Lehman und Ulrich Kringler.

90 Studierende der MHL und G?ste bringen in zahlreichen Ensembles am Samstag, 3. Februar um 19.30 Uhr und am Sonntag, 4. Februar um 17 Uhr gro?e Hits aus Pop, Rock und Jazz auf die B¨¹hne im Gro?en Saal. Am Samstag stehen Pop und Rock im Fokus: Die Pop- und Rockensembles der MHL, das ?Projeto do Samba¡°, das vom Klezmer inspirierte Weltmusiktrio ?Juna?t¡° und ein Jazzensemble pr?sentieren Musik unter anderem von John McLaughlin, Christina Aguilera, Deep Purple und AC/DC.
Der musikalische Schwerpunkt der Sonntagswerkstatt liegt traditionell auf dem Jazz. Das Konzert ist zwei Dozenten gewidmet, die in den letzten 15 Jahren zahlreiche Generationen Studierender begleitet und gef?rdert haben und nun verabschiedet werden: Dirigent und Vocal-Coach John Lehman (73) unterrichtete Pop- und Musicalgesang und Ulrich Kringler (63) unterrichtete E-Gitarre und leitete die MHL-Rockensembles. ?Der Abschied f?llt uns sehr schwer. Alle beide leben f¨¹r die Musik, sind herausragende Musiker und P?dagogen und gro?e Vorbilder f¨¹r unsere Studierenden¡°, sagt Bernd Ruf zum Abschied. Zwei Jazzensembles, geleitet von Stefan Kuchel, spielen Jazzklassiker und die MHL-Bigband pr?sentiert zusammen mit NDR-Bigband Trompeter Ingolf Burkhardt als Solisten Hits der legend?ren Fusion-Band ?The Crusaders¡°. Der MHL-PopsChor unter Leitung von Julie Silvera gibt einen Einblick in den Contemporary Gospel mit Songs aus der aktuellen Gospelszene von Kirk Franklin und Fred Hammon.
Die MHL feiert mit dem Konzert ?20 Jahre Popularmusik an der MHL¡°, in denen viele neue Ensembles entstanden sind. Ein zentraler Klangk?rper ist die MHL-Bigband, die sich seit ihrer Gr¨¹ndung im Wintersemester 2007 unter Leitung von Bernd Ruf in k¨¹rzester Zeit zu einer der renommiertesten Bigbands in Schleswig-Holstein entwickelt hat. ?Es ist fantastisch, dass wir hier seit 20 Jahren die M?glichkeit haben, Popularmusik als eine gro?e stilistische Vielfalt unterschiedlichster Kulturen zu leben. Alles ist m?glich: von popul?rer Klassik bis Klezmer, von Jazz bis brasilianischer Stra?enperkussion, von Pop ¨¹ber Rock bis Gospel und vieles mehr!¡°, schw?rmt Prof. Bernd Ruf. Gef?rdert durch das ?×ãÇòappÅÅÐаñer Modell¡°, das auch Klassik-Studierenden erm?glicht Jazz- und Popularmusik zu belegen, wirken Studierende aus unterschiedlichsten Studieng?ngen in den MHL-Rock- und Popensembles mit und sind in den beiden Werkst?tten auf der B¨¹hne zu erleben.

Karten f¨¹r die Werkstattkonzerte Pop, Rock und Jazz sind f¨¹r jeweils 14 Euro und 19 Euro (erm??igt 8 Euro und 12 Euro) unter www.mh-luebeck.de und bei allen dem ×ãÇòappÅÅÐаñ-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erh?ltlich. Restkarten gibt es an der Abend und Tageskasse (An der Obertrave, 23552 ×ãÇòappÅÅÐаñ).

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Lübeck, 26.01.2024

Brahms-Institut l?dt zu Themenabend ¨¹ber Brahms und Liszt

Das Brahms-Institut an der Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL) l?dt am Mittwoch, 31. Januar um 19 Uhr zu einem Themenabend ein. Unter dem Motto ?Ein sp?tes D¨¦j¨¤-Vu ¨C Johannes Brahms und Franz Liszt¡° ist er zwei herausragenden Musikerpers?nlichkeiten des 19. Jahrhunderts gewidmet.

Mit dem Themenabend ?Ein sp?tes D¨¦j¨¤-Vu ¨C Johannes Brahms und Franz Liszt¡° nimmt das Brahms-Institut am Mittwoch, 31. Januar seine tradierte Vortragsreihe im neuen Jahr wieder auf. MHL-Klavierprofessor Konrad Elser pr?sentiert ab 19 Uhr im historischen Hansen-Saal der Villa Brahms Werke von Brahms und Liszt, Institutsleiter Prof. Wolfgang Sandberger beleuchtet in seiner Moderation auf unterhaltsame Weise die spannungsreiche Beziehung der beiden Komponisten.
Der virtuose Pianist Franz Liszt (1811¨C1886) galt schon damals als Star und weltgewandter Salonl?we, wie sein Gegenentwurf erscheint als introvertierter Einzelg?nger Johannes Brahms (1833¨C1897). Der Themenabend versucht die Nuancen des spannungsreichen Verh?ltnisses zwischen den beiden so unterschiedlichen Musikerpers?nlichen auszuloten: Am Klavier pr?sentiert MHL-Pianist Konrad Elser Werke von Brahms und Liszt, Wolfgang Sandberger nimmt die Beziehung der Beiden in den Blick. Dabei stellt er auch den erst k¨¹rzlich entdeckten, einzigen Brief von Brahms an Liszt vor, der Details ¨¹ber ihre Beziehung und Begegnungen verr?t.

Um Beziehungen geht es auch in der parallel zur Veranstaltung wiederer?ffneten Ausstellung "Beziehungszauber. Widmungen, Werke, Weggef?hrten¡°. Sie gew?hrt Einblicke in die vielf?ltigen Beziehungen von Johannes Brahms zu Freunden und Kollegen aus seinem engen Umfeld. Eintrittskarten zum Themenabend sind f¨¹r 8 Euro und 11 Euro bei allen dem ×ãÇòappÅÅÐаñ-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen sowie ¨¹ber www.luebeck-ticket.de erh?ltlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse (Villa Brahms, Jerusalemsberg 4, 23568 ×ãÇòappÅÅÐаñ). Weitere Informationen zum Themenabend unter www.brahms-institut.de.

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Lübeck, 24.01.2024

Bigband Night in Timmendorfer Strand ¨C Nils Landgren und Ingolf Burkhardt als G?ste

Das Ostseegymnasium Timmendorfer Strand (OGT) und die Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL) laden am 28. Januar um 18 Uhr im Maritim Seehotel Timmendorfer Strand gemeinsam zur Bigband Night im Rahmen des Kooperationsprojekts ?Musik in Schulen¡° (MusiS). Mit einem Doppeljubil?um, die OTG-Big Band feiert 25-j?hriges Bestehen und die MHL ?20 Jahre Popularmusik¡®, steht das tradierte Konzert in diesem Jahr nicht nur unter einem besonderen Zeichen, es sind mit Ingolf Burkhardt und Nils Landgren auch zwei renommierte G?ste als Solisten zu erleben.

60 junge Musikerinnen und Musiker in drei Bigbands feiern in der Bigband Night am Sonntag, 28. Januar um 18 Uhr im Maritim Seehotel Timmendorfer Strand Swing, Jazz, Fusion und Funk. Zusammen mit dem Jazzbaltica-Leiter und Posaunisten Nils Landgren und dem NDR-Bigband Trompeter Ingolf Burkhardt als Solisten spielt die OGT-Big Band zum 25-j?hrigen Jubil?um Klassiker von Miles Davis, Herbie Hancock und Oscar Peterson. Eine Jubil?ums-Bigband, sie sich eigens aus ehemaligen Sch¨¹lerinnen und Sch¨¹lern formiert hat, pr?sentiert Highlights aus Landgrens Funk Unit-Repertoire und die MHL-Bigband groovt mit Ingolf Burkhardts Crusader-Projekt und Hits wie ?Street Life¡° von Joe Sample.

Seit 25 Jahren f?rdert Dr. Axel Ster am OGT den Nachwuchs im Jazz: ?Ich bin selbst immer wieder ¨¹berrascht, dass Bigband-Musik Sch¨¹ler*innen heute noch genauso begeistern kann wie vor 25 Jahren¡° freut sich der Musiklehrer am OGT und Dozent der MHL. Rund 350 Sch¨¹lerinnen und Sch¨¹ler sammelten seit Gr¨¹ndung der OGT-Big Band Erfahrungen im Jazz, einige von ihnen sind zu Profis geworden: Mit Vincent Niessen, Ilja Ruf und Christian H?hns sind drei Preistr?ger des renommierten Jazz Baltica ?IB.SH-JazzAwards¡° dabei, die mit der OGT-Big Band aufgewachsen sind. Auch Mich¨¦l von Wussow, Newcomer der deutschen Popszene und ehemaliges Bandmitglied, ist im Konzert zu erleben. Mit Nils Landgren hat die OGT-Big Band eine enge Verbindung: Seit vielen Jahren tritt sie gemeinsam mit dem schwedischen Posaunisten auf, der aktuell zu den erfolgreichsten Jazzmusikern z?hlt ¨C unter anderem bei Jazz Baltica und bei Konzertreisen durch Schweden und Japan. ?Axel Ster ist eine Feuerseele und brennt f¨¹r seine Sache¡°, kommentiert Landgren den Erfolg der Band.

?Glanzvoller k?nnen wir unser Jubil?umsjahr ,20 Jahre Popularmusik an der MHL¡® nicht er?ffnen als gemeinsam mit der OGT-Big Band, Ingolf Burkhardt und Nils Landgren¡°, verr?t MHL-Popularmusikprofessor Bernd Ruf. In 20 Jahren Popularmusik an der MHL sind viele neue Ensembles entstanden. Ein zentraler Klangk?rper ist die MHL-Bigband, die sich seit ihrer Gr¨¹ndung im Wintersemester 2007 unter Leitung des Grammy-Nominierten Bernd Ruf in k¨¹rzester Zeit zu einer der renommiertesten Bigbands in Schleswig-Holstein entwickelt hat. Gef?rdert durch das ?×ãÇòappÅÅÐаñer Modell¡°, das auch Klassik-Studierenden erm?glicht Jazz- und Popularmusik zu belegen, spielen Studierende aus unterschiedlichsten Studieng?ngen in der MHL-Bigband. H?hepunkte der Bandgeschichte sind eine Kalifornien- und eine Taiwantournee sowie die Ver?ffentlichung zweier CD-Alben mit jeweils eigenen Kompositionen. Die MHL-Bigband hat mit verschiedenen Stars der Musikszene zusammengearbeitet, unter anderen mit Sabine Meyer, Jon Sass, Ack van Rooyen, Nils Landgren, Ingolf Burkhardt, R¨¹diger Baldauf und Andy Haderer.

Das Konzert findet im Rahmen des Projekts ?Musik in Schulen¡° (MusiS) statt. 2010 gestartet, ist das Netzwerk seit Februar mittlerweile auf 35 schleswig-holsteinische Schulen mit rund 15.0000 Sch¨¹lerinnen und Sch¨¹lern angewachsen und bringt zahlreiche musikalische Projekte und Initiativen hervor.
Karten f¨¹r die Bigband Night sind an der Abendkasse f¨¹r 25 Euro (erm??igt 12 Euro f¨¹r Sch¨¹lerinnen, Sch¨¹ler und Studierende) erh?ltlich sowie ¨¹ber www.luebeck-ticket.de, im OTG und beim Tourismus Service Timmendorf Niendorf.

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Lübeck, 23.01.2024

?Junges Musiktheater¡° ? Gesangsstudierende der MHL pr?sentieren kom?diantische Haydn-Oper

Zu einem neuen Projekt ihrer Reihe ?Junges Musiktheater¡° l?dt die Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL) am 27. und 28. Januar ein. Gesangsstudierende pr?sentieren unter Regie von Dominik Wilgenbus auf der B¨¹hne im Gro?en Saal der MHL Joseph Haydns Heldenkom?die ?Ritter Roland¡°. Ein Kammerorchester begleitet unter Leitung von Prof. Robert Roche.

Unter Regie von Dominik Wilgenbus und musikalischer Leitung von Robert Roche sind in Joseph Haydns kom?diantischer Oper ?Ritter Roland¡° vierzehn Gesangsstudierende der MHL aus verschiedenen Klassen in Solistenrollen auf der B¨¹hne zu erleben und werden mit den beliebten Opernzutaten Eifersucht, Gr??enwahn, Verwechslung und Verwandlung ein ganzes F¨¹llhorn fantastisches Zaubertheater ¨¹ber dem Publikum ausgie?en. Auff¨¹hrungen finden am Samstag, 27. Januar um 19.30 Uhr und am Sonntag, 28. Januar um 17 Uhr statt. Ein achtk?pfiges Instrumentalensemble liefert mit einer von Alexander Krampe arrangierten kammermusikalischen Fassung eine abwechslungsreiche, bet?rend sch?ne Musik zur Untermalung der lebhaften Szenerie.

Mit sparsamer B¨¹hnenausstattung inszeniert Dominik Wilgenbus die von ihm bearbeitete und ¨¹bersetzte Fassung: Nur ein paar lebensgro?e Holzstangen, zwei Holzw¨¹rfel und ein paar Kost¨¹me setzt er ein und zeigt damit die eigentliche Herausforderung der Oper: im winzigen Kosmos der Oper mit Humor, Verr¨¹cktheit, Virtuosit?t und liebenswertem Charme ein Zaubertheater zu entfesseln. Dieser Kosmos ist von nur sieben Personen bev?lkert: Da gibt es die beiden Ritter Roland und Rodomonte, die einander immer wieder zum Duell fordern, die tragisch Verliebten Angelica und Medoro sowie die Hirtin Eurilla, die sich zwar zur Heldenbraut berufen f¨¹hlt, am Ende aber den feigen und geschw?tzigen Knappen Pasquale bekommt. Die eigenwillige Zauberin Alcina findet immer wieder passende Gelegenheiten ihre magischen F?higkeiten unter Beweis zu stellen. Die Gesangsstudierenden m¨¹ssen in ihren Partien durch zahlreiche hochvirtuose Parlando-Passagen manche Herausforderung bestehen.

Haydns Opern stehen in seinem Schaffen in der Regel nicht im Mittelpunkt, dabei widmete er einen nicht unwesentlichen Abschnitt seines Lebens dieser Gattung und leitete als Kapellmeister des F¨¹rsten Esterh¨¢zy ¨¹ber tausend Opernvorstellungen. Er selbst komponierte rund 20 eigene Opern, zu denen auch ?Ritter Roland¡° geh?rt. Das Libretto stammt von Nunziato Porta nach Ariosts ?Orlando furioso¡° (1516), der alle Zutaten f¨¹r eine Zauber- und M?rchenoper liefert und im Laufe der Operngeschichte verschiedentlich vertont wurde. Die Oper wurde im Dezember 1782 anl?sslich des Namenstages von F¨¹rst Nikolaus von Esterh¨¢zy zum ersten Mal aufgef¨¹hrt und war auf Anhieb so erfolgreich, dass zwanzig weitere Auff¨¹hrungen folgten, bevor die Oper sich damals ¨¹ber die europ?ischen B¨¹hnen verbreitete. Haydn beleuchtet vor allem die heiteren Elemente der Textvorlage und zeigt dabei stets seinen kunstvollen musikalischen Humor.

Es singen Sophie Kampa und Monica Mhangwana (Alcina), Merle Gro? und Xuanrong An (Eurilla), Natalie Helgert und Yeseul Kwon (Angelica), Wonjun Kim und Yuto Todoroki (Roland), David Heimbucher und Namkoo Kang (Medoro), Hyunseok Lee und Myeongjong Jo (Pasquale), Kaiwen Zhao und Martin Schulz (Rodomonte).
Die Auff¨¹hrung dauert rund zweieinhalb Stunden inklusive Pause. Karten sind in allen dem ×ãÇòappÅÅÐаñ-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen, unter www.mh-luebeck.de sowie an der Abendkasse der MHL (An der Obertrave, 23552 ×ãÇòappÅÅÐаñ) f¨¹r 14 Euro und 19 Euro (erm??igt 8 Euro und 12 Euro) erh?ltlich.

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Lübeck, 22.01.2024

MHL trauert um Hochschulratsvorsitzenden Gerd Uecker

Die Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL) trauert um Professor Gerd Uecker, ihren seit 2007 amtierenden Vorsitzenden des Hochschulrates. Er verstarb am 17. Januar im Alter von 77 Jahren. Gerd Uecker pr?gte und begleitete als Vorsitzender des Hochschulrates seit fast zwanzig Jahren die Geschicke der MHL.

Als international hoch geachteter Experte stand er der MHL in wichtigen Entwicklungsprozessen und Projekten zur Seite, wie unter anderem der Fortschreibung des Hochschulentwicklungsplans und des Lehrangebots. Er f¨¹hrte unz?hlige pers?nliche Gespr?che mit Hochschulangeh?rigen, um die Bed¨¹rfnisse aller Mitgliedergruppen zu erkennen und die Entwicklung der MHL zu f?rdern. Uecker wurde 1946 in M¨¹nchen geboren und studierte dort ab 1964 Klavier, Musikp?dagogik und Dirigieren. Nach Stationen als Solorepetitor am Opernhaus K?ln und als Musikdirektor und Leiter der Opernabteilung des S¨¹dostbayerischen St?dtetheaters Passau wechselte er 1979 als Direktor des Musikalischen Bereichs an die Bayerische Staatsoper M¨¹nchen, die er ab 1993 als Operndirektor leitete. Von 2003 bis 2010 war er Intendant der S?chsischen Staatsoper Dresden, Semperoper. 2005 wurde er an die Spitze der deutschsprachigen Opernkonferenz gew?hlt, deren Vorsitz er bis 2010 innehatte. Zahlreiche Lehrauftr?ge an Institutionen in Venedig, Peking, Stuttgart, M¨¹nchen, Dresden, Salzburg, Graz, Z¨¹rich und ×ãÇòappÅÅÐаñ belegen die Wertsch?tzung, die er international genoss. 2010 wurde Uecker das D?nische Ritterkreuz des Dannebrogordens verliehen.

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Lübeck, 10.01.2024

MHL pr?sentiert ?WAM!¡° ¨C Werkstatt f¨¹r Aktuelle Musik

Zu einer Werkstatt f¨¹r Aktuelle Musik, kurz ?WAM!¡°, l?dt die Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL) vom 17. bis zum 21. Januar ein. In Konzerten und Pr?sentationen stellen Studierende und G?ste in der MHL und weiteren ×ãÇòappÅÅÐаñer Spielst?tten neue Kompositionen und Improvisationen vor. Zu Gast ist die Akkordeonistin Margit Kern, aktuelle K¨¹nstlerin in Residence in der Kompositionsklasse der MHL.

Die Werkstatt Aktuelle Musik ?WAM!¡° beinhaltet acht verschiedene Pr?sentationen mit MHL-Studierenden und G?sten von Mittwoch, 17. Januar bis Sonntag, 21. Januar. Die Werkstatt verspricht f¨¹nf Tage lang zahlreiche unvorhersehbare Klangabenteuer auf den B¨¹hnen der MHL, in der Kunsttankstelle und im Haus Eden. Projektleiter Prof. Marno Schulze berichtet, was das Publikum zu erwarten hat: ?¡®WAM!¡® bringt Neue Musik, Improvisierte Musik, Elektronische Musik, Interdisziplin?res und Experimentelles abseits vom Mainstream auf die B¨¹hne. Ohne stilistische Scheuklappen und in Kooperation mit ?KLANGRAUSCHEN¡° haucht die Werkstatt f¨¹r aktuelle Musik dem neuen Jahr frischen Wind in die Ohren.¡°

?WAM!¡° startet mit der Performance ?Metamorphose¡° am Mittwoch, 17. Januar um 18 Uhr. Im Rahmen der Pr¨¹fung zum Bachelor of Music im Studium ?Elementare Musikp?dagogik¡° zeigt Benjamin Hellmundt im Gro?en Saal sein St¨¹ck ¨¹ber Chaos, Ordnung und Ver?nderung. In einer Performance aus Wort, Ton, Klang, Bewegung, Bild und Licht hinterfragt er H?r- und Seh-Gewohnheiten und fragt: Wieviel Ver?nderung braucht das Leben? Zwischen erstarrter Ordnung und chaotischem Durcheinander sucht sein St¨¹ck nach der vielbeschworenen Balance. Betreut wird die Performance durch Prof. Marno Schulze (Elementare Musikp?dagogik) und Prof. Elisabeth Pelz (Bewegung/Tanz). Ausf¨¹hrende sind Charlie Dose, Benjamin Hellmundt, Emmely Kettner, Karoline Kolditz, Franziska Kummer, Leon Wolff sowie Matthias Eberlein (Technik/Licht).

Die Akkordeonistin Margit Kern ist im Wintersemester K¨¹nstlerin in Residence im Fachbereich Komposition der MHL und zu Gast bei ?WAM!¡° im Konzert ?Formgebung¡° am Mittwoch, 17. Januar. Ab 19 Uhr erklingen im Kammermusiksaal Werke f¨¹r Akkordeon und live Elektronik, die die MHL-Studierenden Goeun Kim, Diego Morales Castillo, Philipp Wallis Nicolai und Ilya Vyazov eigens f¨¹r die Gastk¨¹nstlerin geschrieben haben. Margit Kern hat sich einen Namen mit zeitgen?ssischer Musik f¨¹r Akkordeon gemacht ? in eigenen Projekten initiiert sie neue Werke f¨¹r Akkordeon und arbeitet mit zahlreichen zeitgen?ssischen Komponisten zusammen, deren Werke sie urauff¨¹hrt. Kern lehrt als Honorarprofessorin an der Hochschule f¨¹r K¨¹nste, Bremen.

Eine ?Listening Session¡° bietet ?WAM!¡° am Donnerstag, 18. Januar um 18.30 Uhr im Elektronischen Studio (Raum 2.43) der MHL. Studierende stellen dort auf dem Mehrkanal-System des Elektronischen Studios ihre Elektroakustischen Kompositionen und Interaktiven Systeme aus den Seminaren bei Prof. Nicola L. Hein und Louis Goldford vor. Aufgrund begrenzter Platzzahl ist hierf¨¹r eine Anmeldung unter wam@mh-luebeck.de erforderlich.

Zu einer Improvisation unter dem Motto ?Das Musikexperiment¡° l?dt die MHL in der Reihe ?WAM!¡° am Freitag, 19. Januar um 18 Uhr ein. In Raum 3.01 gehen vier MHL-Dozierende und Studierende zusammen mit vier Kindern ihren Fragen zur Improvisation auf den Grund: Was passiert, wenn Kinder improvisieren? ?ndert sich etwas, wenn sie mit Erwachsenen spielen? Und: Ist das Kunst? Was beim Musikexperiment herauskommt, ist in diesem Improvisationskonzert unter Leitung von Prof. Corinna Eikmeier und Prof. Marno Schulze zu erleben ? ein echtes Experiment, denn Kinder und Erwachsene kennen sich nur aus einer gemeinsamen Probe. Aufgrund begrenzter Platzzahl ist auch hier eine Anmeldung unter wam@mh-luebeck.de erforderlich.

Einen ?Open Stage¡° bietet ?WAM!" am Freitag, 19. Januar um 20 Uhr im Defacto Art. Die B¨¹hne der Kunsttankstelle an der Obertrave steht f¨¹r Studierende und Dozierende der MHL sowie interessierte G?ste aus dem Publikum offen, die in zuf?llig zusammengestellten Ensembles miteinander musizieren wollen. Eingeladen sind alle, die gerne selbst improvisieren oder den spontan entstehenden St¨¹cken lauschen m?chten. Die spielbereiten Anwesenden werden in einem Losverfahren zu kleinen Ensembles zusammengestellt: So entsteht brandaktuelle Musik mit neuen Kl?ngen und Formationen. Eigene Instrumente m¨¹ssen daf¨¹r mitgebracht werden. Die Kunsttankstelle wird geheizt sein, warme Kleidung ist dennoch empfohlen.

?Vorw?rtssprung mit Drehung um eine Achse¡° hei?t es bei ?WAM!¡° am Samstag, 20. Januar um 20 Uhr, wenn sich im Gro?en Saal der MHL Studierende der Kompositionsklasse von Prof. Katharina Rosenberger, der Klasse Digitale Kreation von Prof. Nicola L. Hein pr?sentieren. Das Instrument Builders Ensemble mit Jakob Rieke, Linus Weber, Heathcliffe Auchinachie, Lynn Hartfill, Clara Wigger, Kolja Martens und Dennis van Rooyen stellt Kl?nge seiner aus akustischen Gegenst?nden und Elektronik selbstgebauten Instrumente vor. Weiterhin sind die 2023 entstandenen St¨¹cke ?<into another...="">¡° und ?Lubeca Sinte?tica¡° der Kompositionsstudierenden Goeun Kim und Diego Alejandro Morales Castillo zu h?ren. Es gibt zudem zwei Urauff¨¹hrungen mit Performance-Projekten aus dem CoLab, das Komponierende und Ausf¨¹hrende unter gemeinsamer Leitung von Prof. Katharina Rosenberger und Maximilian Riefer zusammenbringt und herk?mmliche Performance-Praxis hinterfragen will. Das Publikum wird mit Performance-Installationen bereits im Foyer der MHL empfangen, die von Diego Morales Castillo und Parnaz Soltani (Komposition) sowie Haohui Fu, Grigorii Osipov, Sergio Fernandez Alvarado und Ling Zhang (alle Schlagzeug) gestaltet werden.

Zur Matin¨¦e unter dem Motto ?Twisted Comfort¡° l?dt ?WAM!¡° am Sonntag, 21. Januar um 11 Uhr in den Gro?en Saal ein. Das Instant Composing Ensemble der MHL (ICE), einstudiert von Prof. Corinna Eikmeier und Prof. Nicola L. Hein, l?dt ein zu einem Experiment in vier S?tzen, in dem es akkustische und physische Distanzen ausloten wird. Clara Wigger (Klarinette) und Lynn Hartfeld (Kontrabass) pr?sentieren den Zyklus ?Scattered Actions and the End of Time¡± f¨¹r Kontrabass, Klarinette und Elektronik. Grundlage daf¨¹r sind die ?7 Canti f¨¹r Kontrabass solo¡° von Friedhelm D?hl¡°, die die beiden Musikerinnen improvisatorisch neu interpretieren werden. Weiterhin sind Werke von Lardelli, Leitner, Roth und Tan mit dem Ensemble f¨¹r Neue Musik der MHL unter Leitung von Max Riefer zu h?ren.

Mit dem Abschlusskonzert am Sonntag, 21. Januar um 18 Uhr ist ?WAM!¡° dann zu Gast im Haus Eden in der etablierten Reihe ?KLANGRAUSCHEN ¡°. Ninon Gloger (Synthesizer), Flavio Virz¨¬ (E-Gitarre), Corinna Eikmeyer (Cello), Nicola L. Hein (Elektronik) und Studierende der MHL unternehmen dort eine akustische Reise, in der sie die fragilen Grenzen zwischen notierter und improvisierter Musik neu ausloten. Kompositionen und Echtzeitmusik wechseln und ¨¹berlagern sich und erzeugen neue Bilder und Bedeutungen. Mit dem Motto ?Magnetische Felder¡° beziehen sie sich dabei in ihrer Methodik auf das gleichnamige Buch (Les Champs magn¨¦tiques), das als Ergebnis der legend?ren surrealistischen Schreibwerkstatt der Franzosen Andr¨¦ Breton und Philippe Soupault 2019 erschien.

Die Werkstatt f¨¹r Aktuelle Musik ?WAM!¡° soll k¨¹nftig einmal j?hrlich Einblicke in die f?cher¨¹bergreifende Neue Musik-Szene an der MHL geben und Arbeitsergebnisse aus den verschiedenen Klassen pr?sentieren. Der Eintritt zu den Konzerten in der MHL und in der Kunsttankstelle ist frei. F¨¹r die Listening Session im elektronischen Studio und ?Das Musikexperiment¡° in Raum 3.01 sind aufgrund begrenzter Platzzahl Anmeldungen unter wam@mh-luebeck.de erforderlich. Der Eintritt im Haus Eden in der Reihe ?KLANGRAUSCHEN¡° kostet 15 Euro (erm??igt 6 Euro).

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Lübeck, 05.01.2024

Konzertgala mit Live-?bertragung zum 60. Possehl-Musikpreis

Zu einer Konzertgala l?dt die Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL) anl?sslich der 60. Verleihung des Possehl-Musikpreises am Samstag, 13. Januar um 18.30 Uhr ein. Das Quantum Quintett und andere Preistr?gerinnen und Preistr?ger des 60. Wettbewerbs um den Possehl-Musikpreis pr?sentieren sich mit Meisterwerken der Musikliteratur vom Solo bis hin zum Quintett. NDR Kultur ¨¹bertr?gt das Jubil?umskonzert live aus dem Gro?en Saal der MHL.

Die Konzertgala zum 60. Possehl-Musikpreis beginnt am Samstag, 13. Januar um 18.30 Uhr und wird ab 20 Uhr von NDR Kultur in der Reihe ?Podium der Jungen¡° live ausgestrahlt. Sie erm?glicht den mit dem Possehl-Preis aktuell ausgezeichneten MHL-Studierenden nicht nur den Auftritt vor gro?em Publikum im Konzertsaal der MHL, sondern im gesamten Sendegebiet des NDR. Es erklingen Werke von Reicha, Schumann, Liszt, Debussy, Strawinsky und Nielsen. MHL-Kompositionsstudent Raphael Brandst?ter hat f¨¹r den festlichen Anlass eigens eine Fanfare f¨¹r sechs Blechbl?ser komponiert, die exakt 60 Sekunden dauern wird. Moderatorin Friederike Westerhaus (NDR Kultur) wird Einblicke in die Musikausbildung, die Musikwelt und die Historie des Wettbewerbs vermitteln. Weitere G?ste sind die ehemaligen Preistr?gerinnen Swantje Wittenhagen (Harfe) und Margreta H?fer (Violoncello), die sich mit H?ndels Harfenkonzert B-Dur und Piazollas ?Le Grand Tango¡° pr?sentieren werden. Der Jury-Vorsitzende Ole Kr?nert (Possehl-Stiftung ×ãÇòappÅÅÐаñ) wird die Preise an die jungen Musikerinnen und Musiker verleihen. MHL-Pr?sident Prof. Bernd Redmann erl?utert die Bedeutung des Possehl-Wettbewerbs f¨¹r die MHL: ?Der Possehl-Musikpreis erm?glicht es unseren Studierenden, sich in ihrem k¨¹nstlerischen K?nnen auf h?chstem Niveau zu messen. Er ist f¨¹r die Preistr?ger*innen ein Karrieresprungbrett und eine Bereicherung f¨¹r das ×ãÇòappÅÅÐаñer Musikleben.¡°

Das international besetzte Quantum Quintett stellt sein K?nnen mit Bl?serquintetten von Carl Nielsen und Anton Reicha unter Beweis. Die f¨¹nf jungen Musiker lernten sich im Rahmen eines Kammermusikprojektes an der MHL kennen und konzertieren seit rund einem Jahr zusammen: Alisa von Rohden (Fl?te), Ding Zhang (Oboe), Ana?lle M'Barek (Klarinette), Beatriz Ferreira (Fagott) und Carlota Vallejo S¨¢nchez (Horn), die die Jury f¨¹r ihre herausragende Technik und Klangbalance mit dem ersten Preis ausgezeichnet hat, bringen die beiden Spitzenwerke des Repertoires zur Auff¨¹hrung. Nielsen portraitiert meisterhaft jedes einzelne Instrument und verschafft ihm fabelhafte M?glichkeiten von solistischen Episoden ¨¹ber vertr?umte Melodieb?gen bis hin zu kontrapunktischen Verflechtungen die eigene Klangfarbe zum Leuchten zu bringen. Der ukrainische Klarinettist Oleg-Shebeta-Dragan wurde mit dem zweiten Preis ausgezeichnet. Er stellt sich mit Schumanns kontrastreichen Fantasiest¨¹cken op. 73 vor, begleitet am Klavier von Christian Ruvolo. Vom sanglichen Ausdruck bis hin zum expressiven Ton fand der Komponist hier zahlreiche Ausdrucksformen f¨¹r die Klarinette, die zu seinen Lieblingsinstrumenten z?hlte. Shebeta-Dragan spielt au?erdem die virtuose ?Premi¨¨re Rhapsodie¡°, die Debussy f¨¹r die Bl?serwettbewerbe am Pariser Musikkonservatorium entsprechend anspruchsvoll in Technik und Ausdruck schrieb.
Den dritten Preis teilen sich zwei junge MHL-Pianisten: Der chinesische Student Zeyue Yang pr?sentiert die f¨¹r Klavier arrangierte ?Feuervogel-Suite¡° von Igor Strawinsky aus seinem gleichnamigen Ballett und der japanische Pianist Yoichiro Chiba spielt das tonmalerische ?Vall¨¦e d¡¯Obermann¡°, zu dem Franz Liszt sich von einem Schweizer Alpental inspirieren lie?.

Das Galakonzert pr?sentiert die besten Studierenden der MHL in der spannenden Atmosph?re einer Livesendung. Der Possehl-Musikpreis wird seit 1963 f¨¹r MHL-Studierende ausgeschrieben. Renommierte Musikschaffende wie die Klarinettistin Shirley Brill, der Cellist Thomas Grossenbacher und das Artemis-Quartett wurden in vergangenen Jahren mit dem Possehl-Musikpreis ausgezeichnet.

Die Konzertgala beginnt um 18.30 Uhr, die Live¨¹bertragung startet um 20 Uhr und dauert bis 22 Uhr. Die Konzertgala wird ab 20 Uhr auch im Live-Stream ¨¹ber www.mh-luebeck.de und www.ndr.de/kultur ausgestrahlt. Nach dem Konzert ist das Publikum zu einem Empfang eingeladen. Eintrittskarten sind f¨¹r 6 Euro (keine Erm??igung) in allen dem ×ãÇòappÅÅÐаñ-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen oder unter www.mh-luebeck.de erh?ltlich.

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Lübeck, 08.12.2023

MHL-Studierende pr?sentieren 4 X Weihnachtliches

Gleich vier weihnachtliche Konzert gibt es am dritten Adventswochenende in der Villa Brahms, der MHL und in St. Jakobi. ?ber 300 MHL-Studierende und G?ste sind als Mitwirkende in zahlreichen unterschiedlichen Gesangs- und Instrumentalensembles zu erleben.

?Weihnachten mit Brahms¡°
Zur traditionellen Reihe ?Weihnachten mit Brahms¡° l?dt das Brahms-Institut am Samstag, 16. Dezember um 15 Uhr ein. Moderiert von Wolfgang Sandberger, pr?sentieren Studierende der Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL) ein weihnachtliches Programm unter anderem mit Humperdincks Krippenspiel ?B¨¹bchens Weihnachtstraum¡°. Als Sprecher ist der Schauspieler Andreas Hutzel zu Gast. Moderiert von Institutsleiter Prof. Wolfgang Sandberger, pr?sentieren zw?lf Gesang- und Instrumentalstudierende der MHL im Hansensaal der Villa Brahms ein Weihnachtsprogramm mit Werken von Humperdinck und Sandr¨¦s. In das 1906 verfasste Krippenspiel ?B¨¹bchens Weihnachtstraum¡° hat Engelbert Humperdinck (1854¨C1921) bekannte Weihnachtslieder eingearbeitet: ?Stille Nacht¡°, ?Vom Himmel hoch¡° und ?O du fr?hliche¡° sind da zu h?ren, drei- und vierstimmig gesungen von Studierenden aus den Gesangklassen der MHL und begleitet an Klavier und Gitarre von Ann-Kathrin Strauch und Jun-Su Hong. Schauspieler Andreas Hutzel rezitiert dazu den Text von Gustav Falke: Vom Knaben, der bei h?uslichen Weihnachtsvorbereitungen einschl?ft und sich einen Winterwald zu den Figuren der Weihnachtsgeschichte hineintr?umt. Humperdinck schrieb das Werk urspr¨¹nglich f¨¹r kleines Orchester und Kinderchor mit der Absicht es f¨¹r Kammer- und Liebhaberorchester auff¨¹hrbar zu machen. Heute gibt es nebenbei Einblick in das hohe Niveau des damaligen Laienmusizierens. Weiterhin pr?sentieren Studierende der MHL die Suite f¨¹r Klaviertrio ?H?nsel und Gretel¡°, die der franz?sische Komponist Gustave Sandr¨¦s mit Melodien aus Humperdincks gleichnamiger M?rchenoper arrangiert hat. Humperdinck wurde mit dieser Oper, die unter Richard Strauss am 23. Dezember 1893 in Weimar uraufgef¨¹hrt wurde, mit einem Schlag als ?Weihnachtskomponist¡° weltber¨¹hmt. Ab 14 Uhr l?dt der Wintergarten der Villa Brahms Villa bei Kaffee und Kuchen zur Einstimmung auf den Konzertnachmittag ein. Parallel ist die Ausstellung ?Johannes Brahms ¨C Ikone der b¨¹rgerlichen Lebenswelt?¡° ge?ffnet. Eintrittskarten sind zum Preis von 11 Euro und 8 Euro bei allen Vorverkaufsstellen des ×ãÇòappÅÅÐаñ Ticket und online unter www.luebeck-ticket.de erh?ltlich, Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn in der Villa Brahms (Jerusalemsberg 4, 23568 ×ãÇòappÅÅÐаñ).

MHL-Ensemble Alte Musik pr?sentiert Bach, Mozart, Mendelssohn
Zu einem vorweihnachtlichen Konzert l?dt die Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL) am Samstag, 16. Dezember um 19.30 Uhr ein. Unter Leitung von Pieter-Jan Belder pr?sentieren das Ensemble Alte Musik und das Kammerorchester der MHL festliche Werke aus Barock, Klassik und Fr¨¹hromantik. 35 Studierende aus zahlreichen Nationen und Instrumentalklassen sind beim Orchesterkonzert am Samstag, 16. Dezember auf der B¨¹hne im Gro?en Saal unter Leitung des Alte-Musik-Spezialisten Pieter-Jan Belder zu erleben. Es erklingen Werke von Bach, Mozart und Mendelssohn Bartholdy, die allesamt in festlich-fr?hlichem D-Dur komponiert wurden. Auf dem Programm steht Bachs dritte Orchestersuite BWV 1068, die mit gravit?tischer Ouvert¨¹re beginnt und t?nzerisch mit einer Gigue endet. Ber¨¹hmt geworden ist jedoch die ?Air¡° daraus, eine der wohl bekanntesten Melodien des Barocks - vielleicht sogar die bekannteste D-Dur-Melodie aller Zeiten: kantabel, schreitend, schmerzlich melancholisch und trotzdem tr?stlich. Die ?Prager Sinfonie¡° Nr. 38 KV 504 komponierte Mozart 1786 w?hrend einer Reise nach Prag. Mit Streichern, Holzbl?sern, Trompeten und Pauken pr?sentiert sich das Ensemble f¨¹r Alte Musik hier in gro?er Orchesterbesetzung. Mozart feierte gro?en Erfolg mit dem Werk - die Prager sollen die D-Dur-Symphonie gar zu ihrem Lieblingsst¨¹ck erkoren haben - und mit einem Kompositionsauftrag f¨¹r ?Don Giovanni¡° im Gep?ck kehrte er zur¨¹ck nach Wien. Unter Leitung und Mitwirkung der Professorinnen Elisabeth Weber (Violine) und Lena Eckels (Viola) stellt das Kammerorchester der MHL die achte Sinfonie f¨¹r Streicher des jungen Felix Mendelssohn Bartholdy vor. Der Neigung seines Vaters, am Sonntagmorgen in der Berliner Wohnung der Familie Konzerte zu veranstalten, war es zu verdanken, dass sich der Knabe bereits an die Komposition mehrerer Sinfonien f¨¹r Streicher machte. Mit dreizehn komponierte er seine achte Sinfonie - jugendliche Frische und Unbek¨¹mmertheit zeichnen das Werk aus, das der junge Komponist trotz Verarbeitung unterschiedlicher Einfl¨¹sse, unter anderem von Bach und Mozart, bereits zu erstaunlicher Eigenst?ndigkeit f¨¹hrte. Pieter-Jan Belder erl?utert das Ziel im Rahmen des Musikstudiums: ?Die Studierenden lernen bei der Arbeit an diesen Werken die technischen und interpretatorischen Aspekte zu entdecken und anzuwenden, die im 17. und 18. Jahrhundert zum Wesen der Musik geh?rten - damit eine lebendige und nat¨¹rliche Art des Musizierens entstehen kann.¡° Dies werden die Studierenden, die sich mit Einzel- und Tuttiproben auf das Konzert vorbereitet haben, erlebbar machen. Und es gibt ein Wiederh?ren mit Prof. J?rg Linowitzki, der jahrzehntelang die Kontrabassklasse der MHL geleitet hat und hier noch einmal die Partie am Tiefsten der Streichinstrumente ¨¹bernehmen wird. Karten sind f¨¹r 14 und 19 Euro (erm??igt 8 Euro und 12 Euro) in allen dem ×ãÇòappÅÅÐаñ-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen und unter www.mh-luebeck.de erh?ltlich, Restkarten gibt es eine Stunde vor Konzertbeginn an der Abendkasse (An der Obertrave, 23552 L¨¹beck).

18. ×ãÇòappÅÅÐаñer Adventssingen
Am Sonntag, 17. Dezember ?ffnet die Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL) zum 18. Mal ihre T¨¹ren f¨¹r das ×ãÇòappÅÅÐаñer Adventssingen. Von 12 bis 18 Uhr pr?sentieren Mitglieder zehn renommierter Ch?re aus Schleswig-Holstein internationale adventliche und weihnachtliche Chormusik. Beim 18. ×ãÇòappÅÅÐаñer Adventssingen sind Werke aus f¨¹nf Jahrhunderten ganz unterschiedlicher Stilrichtungen zu h?ren. Rund 250 S?ngerinnen und S?nger stimmen ab 12 Uhr im Gro?en Saal der MHL mit halbst¨¹ndigen Programmen vom klassischen Weihnachtslied bis zum swingenden Jazz auf die Weihnachtszeit ein. Zum Auftakt pr?sentiert sich der gastgebende ?Chor der Singeleiter ×ãÇòappÅÅÐаñ¡° unter Leitung von Darko Bunderla mit Werken von Hammerschmidt, Pr?torius, Britten und Gjeilo. Studierende der MHL-Chorleitungsklasse von Prof. Johannes Knecht dirigieren Adventsmotetten von Max Reger, die sie mit dem Chor einstudiert haben. Weiterhin beteiligen sich am 18. ×ãÇòappÅÅÐаñer Adventssingen: der M?dchenchor ?Canta!¡° der ×ãÇòappÅÅÐаñer Musikschule der Gemeinn¨¹tzigen (13 Uhr), SheSwing! (13.30 Uhr), der Kinderchor ?Die Marienis¡° (14 Uhr), der MHL-Kammerchor (14.30 Uhr), Fanjazztic (15 Uhr), das Intonare Frauenvokalensemble (15.30 Uhr), die Baltic Jazz Singers (16 Uhr), der MHL-PopsChor (16.30 Uhr) und Micando (17 Uhr). Zum Abschluss (17.30 Uhr) pr?sentiert der Chor der Singeleiter noch einmal H?hepunkte aus seinem umfangreichen Adventsrepertoire, darunter klassische Adventss?tze und Werke der englischen Komponisten John Bennet, David Willcocks und John Rutter. Das 2004 vom Chor der Singeleiter initiierte ×ãÇòappÅÅÐаñer Adventssingen ist Teil der ×ãÇòappÅÅÐаñer Weihnachtskooperation: Mehr als 160 Vokalensembles nahmen bislang daran teil, darunter auch Ch?re aus Hamburg, Wismar, Kiel und Schwerin. ?ber 27.000 Besucherinnen und Besucher nutzten in den zur¨¹ckliegenden Jahren die Gelegenheit, in unmittelbarer N?he zum Weihnachtsmarkt adventlicher Chormusik zu lauschen. Der Eintritt ist frei.

Kirchenmusikstudierende dirigieren Adventskonzert
Am Sonntag, 17. Dezember l?dt die Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL) um 17 Uhr zum Adventskonzert nach St. Jakobi ein. Unter Leitung von Studierenden aus der Dirigierklasse von Frank Maximilian Hube pr?sentieren Studierende der MHL weihnachtliche Werke f¨¹r Solisten, Chor und Orchester. Studierende aus dem Bereich Kirchenmusik ¨¹bernehmen das Dirigat beim Adventskonzert, das am Sonntag, 17. Dezember um 17 Uhr in St. Jakobi stattfindet. Auf dem Programm steht Brittens Chorzyklus ?A Cermony of Carols¡° f¨¹r Harfe zwei Solostimmen und gemischten Chor. Britten vertonte die altenglischen Texte ¨¹ber die Geburt Jesu auf reizvolle Weise. Es dirigieren Ayaka Minato, Nataliya Abryutina und Wojciech Buczynski. Weiterhin erklingt, geleitet von Valentin Ulrich Manss, Mozarts eindrucksvolles Adagio und Fuge in c-Moll KV 546, die nach der intensiven Besch?ftigung des Komponisten mit Bachs und H?ndels Fugenkunst entstanden sind. Das ?Oratorio de No?l¡° von Camille Saint-Sa?ns f¨¹r Vokalsolisten, Chor, Streicher, Harfe und Orgel leiten Sarah Proske, Chiara Perneker und Karin Lorenz. Aparte, kammermusikalische Instrumentierung, lyrische Solopartien und ein schlicht gef¨¹hrter Chor erzeugen eine pastorale Grundstimmung, die dieses Weihnachtsoratorium zu einem der meist aufgef¨¹hrten Werke des Komponisten und der weihnachtlichen Chorliteratur machen. Es singen Natalie Helgert (Sopran), Maki Moriyama (Mezzosopran), Johanna Thomsen (Alt), Namkoo Kang (Tenor) und Hyunseok Lee (Bariton). Das Konzert gibt mit Schl¨¹sselwerken der weihnachtlichen Ensembleliteratur einen Einblick in die Ausbildung angehender Kirchenmusikerinnen und -musiker, die an der MHL f¨¹r ihr sp?teres Berufsfeld auch die Kompetenzen f¨¹r Chor- und Orchesterleitung erwerben sollen. Eintrittskarten sind f¨¹r 15 Euro, erm??igt 10 Euro unter www.luebeck-ticket.de erh?ltlich sowie an der Tageskasse erh?ltlich.

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Lübeck, 30.11.2023

Symposium und Konzert zu elektroakustischer Musik und Klangkunst

Die Deutsche Gesellschaft f¨¹r Elektroakustische Musik (DEGEM) ist mit ihrer Jahrestagung am 9. Dezember zu Gast in der Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL). Die ?ffentlichkeit kann dabei Einblick nehmen in die aktuelle Szene elektroakustischer Musik und Klangkunst: Im Symposium "Artistic and Artificial?" geht es ab 13 Uhr um Musik und k¨¹nstliche Intelligenz und im Konzert der DEGEM pr?sentieren ab 20 Uhr zeitgen?ssische Musikschaffende ihre elektroakustischen Werke f¨¹r verschiedene Besetzungen.

Internationale Fachleute stellen beim Symposium am Samstag, 9. Dezember ab 13 Uhr im Kammermusiksaal im Rahmen der Jahrestagung der DEGEM ihre aktuellen Perspektiven auf k¨¹nstliche Intelligenz und Musik vor. Unter dem Motto "Artistic and Artificial?" geben Robert Lieck, Claudia Robles, Luc D?bereiner und Artemi Maria Gioti Einblicke in Denkweisen und Projekte an der Schnittstelle von Komposition, Klangkunst und Informatik. Eine Keynote ist von Esmeralda Conde Ruiz zu h?ren, 2022 Artist in Resident zum Thema K¨¹nstliche Intelligenz an der TU Dresden.

Methoden aus der Forschung zur k¨¹nstlichen Intelligenz und aus dem Bereich Machine Learning flie?en verst?rkt in alle Bereiche der Musik ein ¨C seien es generative Prozesse zur Klang- oder Notationserstellung, audiobezogene Analyseverfahren oder Vorschlagsalgorithmen f¨¹r Musikplattformen. F¨¹r k¨¹nstlerische Prozesse scheint dies einerseits anregend und synergiereich ? andererseits bedrohlich, da diese Technik grundlegende Prozesse der Musikgestaltung zu ¨¹bernehmen vermag. Die Referentinnen und Referenten gehen der Frage nach, was k¨¹nstliche Intelligenz und Machine Learning in musikbezogenen Arbeiten leisten und wie Kunstschaffende praktisch damit umgehen k?nnen.

Im Konzert der DEGEM sind ab 20 Uhr im Gro?en Saal elektroakustische Werke zu h?ren, unter anderem von Natasha Barrett, die in diesem Jahr mit dem Thomas-Seelig-Fixed-Media-Musikpreis ausgezeichnet wird. F¨¹r ihr Werk, das ¨¹berwiegend dem Genre "Fixed media music" (Akusmatik) zuzurechnen ist, hat Barrett mehr als zwanzig internationale Auszeichnungen erhalten, darunter den Nordic Council Music Prize. Sie pr?sentiert "Impossible Moments from Venice", ein Auftragswerk der DEGEM, mit verfremdeten Kl?ngen aus Venedig. Weitere St¨¹cke, unter anderem f¨¹r Lautsprecherorchester sind von James Anderson, Youngjae Cho, Rainer B¨¹rck, Tobias Hagedorn, Leon Focker, Marc Behrens und Malte Giesen zu h?ren. Im Werk "Deep dreams in the garden of melted memory" von Daniel Bisig, Thomas Wenk und Ephraim Wegner f¨¹r Smartphone, Kassettenrecorder und Videoprojektion ist auch das Publikum zur Mitwirkung aufgefordert. Weitere Ausf¨¹hrende sind Marko Kassl (Akkordeon) und Sarah Proske (Orgel).

Die DEGEM f?rdert elektroakustische Musik und Klangkunst und veranstaltet Fachtagungen, Kurse und Konzerte. Kuratiert von MHL-Professor Nicola Leonard Hein, der die Veranstaltung gemeinsam mit Jun.-Prof. Dr. Miriam Akkermann (beide DEGEM Vorstand) organisiert hat, erscheint eine neue CD mit dem Titel "Listening Machines ¨C Ecological Perspectives", die im Rahmen des Konzertes vorgestellt wird.

/veranstaltungen/degem/ und www.degem.de.

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Lübeck, 28.11.2023

"Der verlorene Ton" ? MusiS-Schulen pr?sentieren Musical und nehmen CD auf

?ber 30 Schulen in Schleswig-Holstein sind Mitglied im Netzwerk "Musik in Schulen (MusiS)", das die Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL) 2010 gegr¨¹ndet hat. Zwei von ihnen, die Schwartauer Grundschule Rensefeld und die Elisabeth-Selbert-Gemeinschaftsschule f¨¹hren am 19. und 20. Dezember das Musical "Der verlorene Ton" auf und produzieren dazu im Tonstudio der MHL eine CD.

Rund hundert Sch¨¹lerinnen und Sch¨¹ler zweier Schulen aus dem MusiS-Netzwerk wirken beim Musical "Der verlorene Ton" mit, das am Dienstag, 19. und Mittwoch, 20. Dezember um 18 Uhr in der Bad Schwartauer Krummlandhalle aufgef¨¹hrt wird. Bis zu 60 junge Interpretinnen und Interpreten der Grundschule Rensefeld und der Elisabeth-Selbert-Gemeinschaftsschule (beide Bad Schwartau) sind gemeinsam auf der B¨¹hne zu erleben. Insgesamt 200 Personen waren beteiligt, denn die Sch¨¹lerinnen und Sch¨¹ler aus den Musik-, Textil- und Informatikkursen haben auch die Kost¨¹me gefertigt und sich um B¨¹hnentechnik und B¨¹hnenbild gek¨¹mmert. Im Rahmen der MusiS-Kooperation nehmen sie im MHL-Tonstudio auch eine eigene CD mit den Musical-Songs auf.

Netzwerkkoordinator Carl Philipp Drese zeigt sich begeistert vom Austausch, der durch das Netzwerk entsteht: "Der Kontakt zu den Schulen ist intensiv und zeigt immer wieder, dass die Erg?nzung des Musikunterrichts durch kleinere oder gr??ere Projektformate mit Studierenden der MHL dankbar angenommen und als ¨¹beraus wichtig angesehen wird. Wir brauchen diesen intensiven Austausch, um Sch¨¹lerinnen und Sch¨¹ler aller Bildungsschichten an Kultur heranzuf¨¹hren. Das Education-Projekt im Oktober hat bewiesen, welche Kraft und Begeisterung unsere Zusammenarbeit bei den Sch¨¹lerinnen und Sch¨¹lern erzeugen kann." 2010 gestartet ? ist das Netzwerk seit Februar von 22 auf 34 Schulen mit rund 15.0000 Sch¨¹lerinnen und Sch¨¹lern angewachsen. Mit der Elisabeth-Selbert-Gemeinschaftsschule geht nun die 35. MusiS-Schule an den Start.

?Der verlorene Ton¡° ist eine Kriminalgeschichte ¨¹ber den Verlust der von Menschen angestrebten Harmonie. Ausgerechnet auf der Hochzeitsfeier von Phileas Fogg, der gerade von einer achtzig Tage andauernden Weltreise nach London zur¨¹ckgekehrt ist, passiert das Unerkl?rliche: In der vertrauten musikalischen Tonleiter fehlt pl?tzlich ein Ton, so dass die Hochzeitsmusik falsch und unvollkommen klingt. Wird es gelingen den verlorenen Ton wiederzufinden und die Welt aus der Disharmonie zu retten? Gemeinsam begeben sich die jungen Darstellerinnen und Darsteller auf die Suche nach dem verlorenen Ton. Das Projekt verbindet verschiedene Bereiche der Grundschule und Gemeinschaftsschule f?cher¨¹bergreifend: Musik, Sport, Textillehre, Franz?sisch, Technik und Verbraucherbildung, die Schulband, der Grundschul-Chor und der Gemeinschaftsschul-Chor haben f¨¹r das gro?e Projekt zusammengearbeitet.

Die Auff¨¹hrungen am Dienstag, 19. und Mittwoch, 20. Dezember um 18 Uhr finden in der Krummlandhalle (Schulstra?e 8-10, 23611 Bad Schwartau) statt. Der Einlass beginnt um 17.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten.

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Lübeck, 17.11.2023

Stipendiaten der Marie-Luise Imbusch-Stiftung konzertieren

Am Samstag, 26. November l?dt die Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL) zusammen mit der Marie-Luise Imbusch-Stiftung zum Preiskonzert ein. Ab 18 Uhr pr?sentieren sich acht der diesj?hrigen Stipendiaten und Preistr?ger mit einem facettenreichen Programm aus drei Jahrhunderten.

J?hrlich zeichnet die Marie-Luise Imbusch-Stiftung Stipendiaten der MHL sowie Preistr?ger des Bundeswettbewerbs ?Jugend musiziert¡° und des Musikp?dagogikpreises ?Neue Konzepte¡° aus. Acht von ihnen stellen sich im Preiskonzert am 26. November ab 18 Uhr auf der B¨¹hne im Gro?en Saal vor. Auf dem Programm stehen virtuose und variantenreiche Werke aus drei Jahrhunderten in verschiedenen Besetzungen. Es sind Kompositionen f¨¹r Fl?te, Saxophon und Cello mit Klavier sowie f¨¹r Harfe solo zu h?ren. Lucie Benediktova (Fl?te), Max Gerke (Saxophon), Gero Leander Schmidt (Violoncello) sowie Lilli Kollmeier, Jonte Schr?der und Flemming Thomsen am Klavier pr?sentieren sich als Preistr?ger des Bundeswettbewerbs ?Jugend musiziert¡° mit Werken von Haydn, Godard, Poulenc und Neselovskyi.

Die 27-j?hrige MHL-Studentin Zoe Winter ist mit einem Deutschlandstipendium sowie mit einem Imbusch-Stipendium ausgezeichnet worden. Im Konzert pr?sentiert sie sich unter anderem mit ?Cogitation¡° der Australierin Natalie Wong, das die zahllosen M?glichkeiten der Konzertharfe zeigt. ?Mit zehn Jahren fand ich zur Harfe und der vielseitige Klang dieses Instrumentes fasziniert mich bis heute¡°, sagt die Interpretin, die in Hamburg bereits einen Bachelorabschluss in Elementarer Musikp?dagogik absolviert hat und jetzt in der Klasse von Prof. Gesine Dreyer studiert. ?Mit diesem St¨¹ck regt Wong die Harfenisten dazu an, v?llig neue Kl?nge an ihrem vertrauten Instrument zu entdecken: aufregend und ruhig, percussiv und melodi?s zugleich.¡° Weiterhin wird MHL-Professor Marno Schulze die Projekte vorstellen, die am Musikp?dagogikpreis ?Neue Konzepte¡° teilgenommen haben und die Preistr?ger bekannt geben. Wilken Willand, Vorsitzender der Marie-Luise Imbusch-Stiftung verleiht im Anschluss die Urkunden an die jungen Musikerinnen und Musiker. Der Eintritt zum Preiskonzert der Marie-Luise Imbusch-Stiftung ist frei.
Weitere Informationen unter www.mh-luebeck.de.

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Lübeck, 16.11.2023

Quantum Quintett gewinnt 60. Possehl-Musikwettbewerb in ×ãÇòappÅÅÐаñ

Der 60. Wettbewerb um den Possehl-Musikpreis ist gestern in ×ãÇòappÅÅÐаñ entschieden worden: Den ersten Preis erspielte sich das international zusammengesetzte Quantum Quintett. Zweiter Preistr?ger wurde der ukrainische Klarinettist Oleg Shebeta-Dragan und den dritten Preis teilen sich die Pianisten Zeyue Yang und Yoichiro Chiba.

Das Bl?serquintett ?Quantum¡° setzte sich in der gestrigen Finalrunde des 60. Wettbewerbs um den Possehl-Musikpreis gegen vier weitere Finalisten durch und erspielte sich den mit 8.000 Euro dotierten ersten Preis. Die f¨¹nf internationalen Bachelor-Studierenden ¨¹berzeugten die neunk?fpige Jury unter Vorsitz von Dr. Ole Kr?nert mit Werken von Reicha, Nielsen, Ligeti und Kurt¨¢g. ?Das Quantum Quintett musiziert auf h?chstem Niveau. Die Jury ist begeistert von der stilistischen Bandbreite, den unz?hligen Klangfarben und Schattierungen, der Spielfreude und technischen Brillanz und besonders von der fantastischen Koordination dieses Ensembles¡°, sagte Juror und MHL-Vizepr?sident Prof. Oliver Korte zur Entscheidung. Die f¨¹nf jungen Musiker lernten sich im Rahmen eines Kammermusikprojektes an der MHL kennen und konzertieren seit rund einem Jahr zusammen. Die Besetzung ist international: Ding Zhang (Oboe, Klasse Prof. Diethelm Jonas) kommt aus China, Beatriz Ferreira (Fagott, Klasse Prof. Pierre Martens) aus Portugal, Carlota Vallejo S¨¢nchez (Horn, Klasse Prof. Adr¨ªan D¨ªaz Mart¨ªnez) aus Spanien, Ana?lle M¡¯Barek (Klarinette, Klasse Prof. Jens Thoben) aus Frankreich und Alisa von Rohden (Fl?te, Klasse Prof. Angela Firkins) hat deutsche und thail?ndische Wurzeln. Das Quintett trat bereits beim Brahms-Festival der MHL, in der ?Langen Nacht der Holzbl?ser¡°, in einer Live-Sendung des Deutschlandfunk Kultur und bei ?Live Music Now¡° ×ãÇòappÅÅÐаñ auf.

Der Ukrainer Oleg Shebeta-Dragan erspielte sich mit Werken von Brahms, Debussy, Francaix und Denisov den zweiten, mit 3.000 Euro dotierten Preis. Er studierte an der National Music Academy in Kiew, an der MHL bei Prof. Reiner Wehle und aktuell in der Klasse von Prof. Jens Thoben. Er ging als Preistr?ger aus renommierten Wettbewerben hervor wie dem Internationalen Carl-Nielsen-Wettbewerb in Odense, dem Silverstein Global Clarinet Competition und dem Kharkiv International Clarinet Competition. Die Pianisten Zeyue Yang aus China (Klasse Prof. Konrad Elser) und Yoichiro Chiba aus Japan (Klasse Prof. Florian Uhlig) teilen sich den mit 2.000 Euro dotierten dritten Preis. In der Finalrunde pr?sentierten sie sich mit Werken von Bach, ×ãÇòappÅÅÐаñ, Rachmaninow und Schumann.

In zwei Runden traten beim 60. Wettbewerb um den Possehl-Musikpreis am 13. und 14. November f¨¹nfzehn Studierende der F?cher Klarinette, Violine, Cello, Klavier, Gitarre, Schlagzeug und Bl?serquintett in rund halbst¨¹ndigen Auftritten gegeneinander an. Zu den Juroren geh?rten Dr. Ole Kr?nert (Vorsitz) und Prof. Inge-Susann R?mhild (beide Possehl-Stiftung). Die MHL-Professorenschaft vertraten Manfred Aust, Lena Eckels, Tobias F¨¹ller und Oliver Korte. Als externe Juroren wirkten Prof. Eckart H¨¹bner, Prof. Volker Jacobsen sowie die Komponistin Annette Schl¨¹nz mit.

Der Possehl-Musikpreis wird seit 1963 f¨¹r MHL-Studierende ausgeschrieben. Renommierte Solisten und Ensembles, wie die Klarinettistin Shirley Brill, der Cellist Thomas Grossenbacher und das Artemis-Quartett waren Preistr?ger des Wettbewerbs. Beim Possehl-Musikpreis-Konzert am Samstag, 13. Januar 2024, das vom NDR Kultur live ¨¹bertragen wird, stellen die Preistr?gerinnen und Preistr?ger ihr K?nnen noch einmal vor gro?em Publikum unter Beweis. Weitere Informationen unter www.mh-lubeck.de.

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Lübeck, 15.11.2023

Neues MHL-Forschungsprojekt zu Musik im Jugendarrest

Musik als Entwicklungsressource f¨¹r Resozialisierung straff?llig gewordener Jugendlicher und Heranwachsender? Die Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL) hat zum Wintersemester 2023/24 ein neues Projekt gestartet, das die Wirkung musikalischer Bet?tigung im Jugendarrest erforscht. Damit wird hier erstmalig aus musikp?dagogischer Perspektive eine gesellschaftliche Gruppe in den Blick genommen, die ¨¹berwiegend einem bildungsfernen Milieu entstammt und laut Studien kaum Zugang zu kulturellen Bildungsangeboten erh?lt.

Bereits 2022 hat die MHL, vertreten durch Musikp?dagogik-Professorin Annette Ziegenmeyer, eine Kooperation mit der Jugendarrestanstalt (JAA) Moltsfelde initiiert. Studierende eines ihrer musikp?dagogischen Seminare entwickeln dabei jedes Semester musizierpraktische Angebote im Bereich der ?Community Music¡°, die sie im Rahmen einer Projektwoche mit einer Gruppe straff?llig gewordener Jugendlicher in Moltsfelde umsetzen. Sie erarbeiten gemeinsam konkrete Ergebnisse, so sind unter anderem Songs entstanden, die die Jugendlichen unter Anleitung der Studierenden selber konzipierten, texteten, sangen und sogar instrumental begleiteten. Alle Beteiligten konnten durch die Projektwochen, die unter dem Motto ?Perspektivwechsel¡° standen, neue Erfahrungen sammeln.

Durch die F?rderung der Possehl-Stiftung mit 180.000 Euro kann nun ein dreij?hriges Forschungsprojekt starten, das diese musikp?dagogische Arbeit begleiten soll. Es befasst sich mit der Frage, inwieweit der Jugendarrest ein Ort kultureller Bildung darstellen und damit in die kulturelle Infrastruktur des Landes Schleswig-Holstein integriert werden kann. Jugendlichen und Heranwachsenden, die durch kulturelle Bildung bisher kaum erreicht wurden, k?nnen so m?glicherweise neue Zugangsm?glichkeiten er?ffnet und Musik als Teilaspekt in ihrer Resozialisierung verankert werden. ?Die Jugendlichen k?nnen Musik als ein Mittel erleben, durch schwierige Lebensphasen hindurchzukommen. Sie lernen dabei eigene Grenzen zu ¨¹berwinden und wieder positive Selbstwirksamkeit zu erleben¡°, fasst Annette Ziegenmeyer ihre durchweg positiven Erfahrungen zusammen. Julia Peters, die das neue Forschungsprojekt begleitet und in diesem Rahmen ihre Dissertation verfassen wird, f¨¹gt hinzu: ?Dass wir jetzt F?rdermittel bekommen, um die Ergebnisse unserer Arbeit mit den Jugendlichen und Heranwachsenden in der Arrestanstalt nachhaltig und wissenschaftlich fundiert zu etablieren, gibt uns einen gro?artigen Handlungsspielraum. Er erm?glicht auch, uns noch besser mit allen an der Jugendbildung in Schleswig-Holstein Beteiligten zu vernetzen¡°. Als weiterer Projektpartner konnte Dr. Andreas Heye von der Hochschule Bielefeld gewonnen werden, der in Bielefeld zeitgleich musikp?dagogische Projekte im Jugendstrafvollzug durchf¨¹hrt und das ×ãÇòappÅÅÐаñer Projekt unterst¨¹tzen und mitgestalten wird.

 

 

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Lübeck, 13.11.2023

LKO und MHL-Pianist Elias Opferkuch pr?sentieren Tschaikowskys 1. Klavierkonzert

Am Samstag, 18. November ist das ×ãÇòappÅÅÐаñer Kammerorchester (LKO) erneut zu Gast in der Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL). Unter Leitung von Bruno Merse erklingen ab 19.30 Uhr sinfonische Werke der Romantik. H?hepunkt ist Tschaikowskys ber¨¹hmtes erstes Klavierkonzert mit dem MHL-Studenten Elias Opferkuch in der Solistenrolle.

Die Kooperation zwischen MHL und LKO bietet Studierenden erneut Gelegenheit, solistisch mit Orchesterbegleitung aufzutreten. Diesmal ist der Pianist Elias Opferkuch in der Solopartie am Klavier mit Tschaikowskys erstem Klavierkonzert zu h?ren, das par excellence f¨¹r ein romantisches Meisterwerk steht und zu den ber¨¹hmtesten Kompositionen der Musikgeschichte z?hlt. Mit seinen rasanten Oktav-G?ngen und langen Solopassagen fordert es zudem h?chste Virtuosit?t vom Interpreten. Mit dem Konzert verbindet Elias Opferkuch, der zurzeit in der Klasse von Prof. Konrad Elser studiert, sehr viel: ?Es das erste gro?e Klavierkonzert, das ich in meiner Jugend mit Orchester spielen durfte. Umso mehr freue ich mich, es nun am Ende meines Studiums erneut spielen zu d¨¹rfen.¡° Als Solist trat Opferkuch mit renommierten Orchestern auf und wurde zu Aufnahmen und Livemitschnitten in die Rundfunkstudios des SWR und NDR eingeladen. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und erspielte sich Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben ? auch als Mitglied im Klavierduo ?Oskar¡°, das er 2022 zusammen mit der Pianistin Susanna De Secondi gr¨¹ndete.

Auf dem Programm stehen weitere sinfonische Werke von Dvo?¨¢k, Rachmaninow/Schult und Liszt. Dvo?¨¢ks Legende op. 59 Nr. 10 geh?rt urspr¨¹nglich zu einem 1881 entstandenen Klavierzyklus. Johannes Brahms war von den einfallsreichen St¨¹cken begeistert, so dass Dvo?¨¢k sie auf Anregung seines Verlegers f¨¹r Orchester bearbeitete. Aus Rachmaninows zweiter Suite op. 17 pr?sentiert das LKO zwei S?tze: die Introduktion mit ihrer reichen Harmonik und die lyrische Romanze. Der ×ãÇòappÅÅÐаñer Komponist Reiner Schult war von den Klangfarben der urspr¨¹nglich f¨¹r zwei Klaviere komponierten Suite so angetan, dass er sie auf gro?es Orchester ¨¹bertrug. Schlie?lich erklingt der erste Satz aus der Faust-Sinfonie von Franz Liszt, in dem der Komponist den zerrissenen Charakter des Faust nachzeichnet und ausdr¨¹ckt, was er selbst der Musik zuschrieb: Sie sei als eine Art gesteigerte Sprache in der Lage, die mangelhafte Ausdruckstiefe der Literatur zu ¨¹berwinden.

Das 1996 gegr¨¹ndete LKO vereint professionelle Musiker und ambitionierte Amateure zu einem Klangk?rper. Chefdirigent ist Bruno Merse, der seine musikalische Karriere unter anderem als Konzertmeister der ×ãÇòappÅÅÐаñer Philharmoniker begonnen hat. Das Konzert setzt die mehrj?hrige Kooperation zwischen LKO und MHL fort: Studierende erhalten dadurch Gelegenheit, als Instrumental- oder Gesangssolist, Dirigent oder Komponist praktische Erfahrung in der Arbeit mit einem Sinfonieorchester zu sammeln.

Karten sind f¨¹r 14 Euro und 19 Euro, erm??igt 8 Euro und 12 Euro in allen dem ×ãÇòappÅÅÐаñ-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen oder unter www.mh-luebeck.de erh?ltlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse (Konzerteingang: An der Obertrave).

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Lübeck, 10.11.2023

Sergio S¨¢nchez neuer Professor f¨¹r Oboe in ×ãÇòappÅÅÐаñ

Der Oboist Sergio S¨¢nchez ist einem Ruf nach ×ãÇòappÅÅÐаñ gefolgt. Er ¨¹bernimmt die Professur f¨¹r Oboe als Nachfolger von Prof. Diethelm Jonas, der zum Ende des Sommersemesters in den Ruhestand gegangen ist.

Die Berufung ist f¨¹r den Oboisten Sergio S¨¢nchez so etwas wie eine Heimkehr: Der 34-J?hrige Venezulaner hat bei Prof. Diethelm Jonas studiert und an der MHL seinen Master erworben. Von 2010 bis 2017 studierte er in ×ãÇòappÅÅÐаñ bei Diethelm Jonas und bei David Walter und Jacques Tys in Paris. Er war zun?chst Solooboist am Staatstheater Braunschweig, seit 2019 dann Solooboist der Augsburger Philharmoniker. Parallel dazu studierte er Barockoboe bei Alfredro Bernardini an der Universit?t Mozarteum Salzburg, wo er 2022 sein Studium abschloss. Als Solist spielte er mit renommierten Orchestern, wie unter anderem dem M¨¹nchener Kammerorchester und den Augsburger Philharmonikern. Er nahm an verschiedenen internationalen Wettbewerben teil und ist unter anderem Preistr?ger des ARD-Musikwettbewerbs, des internationalen ?Double Reed Society Gillet-Fox¡° Oboenwettbewerbs, des Chieri International Competition und des Barbirolli International Oboe Festival and Competition. Im Rahmen des venezolanischen Kulturprojekts ?El Sistema¡° erhielt Sergio S¨¢nchez mit elf Jahren seinen ersten Oboenunterricht und erwarb im Kinderorchester Caracas erste Orchestererfahrung. Als Gr¨¹ndungsmitglied und Solo-Oboist des Jugendorchesters Teresa Carre?o arbeitete er unter der Leitung von Ulyses Ascaneo, Gustavo Dudamel und Claudio Abbado. Internationale Tourneen f¨¹hrten ihn mit dem Sim¨®n Bol¨ªvar Symphonie Orchester in zahlreiche Konzerts?le Europas, Asiens und der USA. Als Venezolaner ist es f¨¹r Sergio S¨¢nchez ein Herzensanliegen, die Musik seiner Heimat bekannter zu machen. So nahm er zuletzt an den CD-Produktionen des Kammerensembles ?Barroqueanas Venezolanas¡° teil. Auf seine neue Aufgabe freut er sich: ?Deutschland ist Heimat f¨¹r mich geworden¡°, sagt S¨¢nchez. ?Das Unterrichten war schon immer ein Ziel und eine gro?e Motivation f¨¹r mich. Umso mehr freue ich mich, dies nun als Professor in ×ãÇòappÅÅÐаñ verwirklichen zu d¨¹rfen. ?Man kehrt immer an die alten Orte zur¨¹ck, an denen man das Leben liebte¡®, so besingt es ein argentinisches Lied f¨¹r mich sehr passend.¡° Studierende aus der Klasse von Sergio S¨¢nchez stellen sich in der ?Musizierstunde Oboe¡° am Donnerstag, 23. November um 17 Uhr im Kammermusiksaal der MHL erstmals vor. Der Eintritt ist frei.

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Lübeck, 10.11.2023

Sophie Lu?cke neue Professorin f¨¹r Kontrabass in ×ãÇòappÅÅÐаñ

Sophie L¨¹cke wurde zum Semesterbeginn auf die Professur f¨¹r Kontrabass an der Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL) berufen. Die 36-J?hrige folgt Professor J?rg Linowitzki, der zum Ende des Sommersemesters in den Ruhestand gegangen ist.

Sophie L¨¹cke kommt aus M¨¹nchen nach ×ãÇòappÅÅÐаñ: Seit 2014 ist sie Solobassistin am M¨¹nchner Staatstheater am G?rtnerplatz. Sie unterrichtete an der Hochschule f¨¹r Musik in Bern und gab Meisterkurse in Hongkong, Py?ngyang, S?o Paulo und Mexico City. Geboren in Wernigerode, erhielt sie fr¨¹h ihren ersten Kontrabassunterricht und wurde mit 16 Jahren Jungstudentin an der Hochschule f¨¹r Musik Hanns Eisler Berlin. Dort studierte sie bei Prof. Janne Saksala und absolvierte ihren Master bei Rinat Ibragimov an der Guildhall School in London. Bereits mit 19 Jahren war sie Akademistin im Rundfunk-Sinfonie-Orchester Berlin und erhielt sp?ter Stipendien der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker und der Hans und Eugenia J¨¹tting Stiftung. Von 2011 bis 2013 war Sophie L¨¹cke als Solokontrabassistin im M¨¹nchener Kammerorchester und im Orchestre ?Les Si¨¨cles¡° in Paris t?tig.

Die Kammermusik liegt ihr besonders am Herzen. Sie hat mit verschiedensten Ensembles und namhaften Pers?nlichkeiten wie Heinz Holliger, Kit Armstrong, Julien Pregardien, Andr¨¢s Schiff, Gidon Kremer und Yuri Bashmet zusammengearbeitet. Sie ist Gr¨¹ndungsmitglied des Ensembles ?der/gelbe/klang¡° f¨¹r aktuelle Musik in M¨¹nchen und des Barockensembles ?concerto M¨¹nchen¡°, in dem sie Violone spielt. Mit ihrer musikalischen T?tigkeit in beiden Ensembles kann sie ihre Liebe zur Barock- und zeitgen?ssischen Musik miteinander verbinden. Seit 2023 ist sie au?erdem Mitglied im Ensemble Resonanz in Hamburg. L¨¹cke war in renommierten H?usern und Ensembles zu Gast wie unter anderem der Staatsoper M¨¹nchen, der Kammerphilharmonie Bremen, dem Klangforum Wien, dem Kammerorchester Basel und dem Scottish Chamber Orchestra. Sie tritt regelm??ig bei bedeutenden Kammermusik-Festivals auf und war zuletzt bei der Ruhrtriennale in der Urauff¨¹hrung des Musiktheaterwerks ?Die Erdfabrik¡° von Georges Aperghis zu erleben.

Sophie L¨¹cke ist verheiratet und hat zwei Kinder. Zu ihrer neuen Aufgabe sagt sie: ?×ãÇòappÅÅÐаñ hat mich mit seinem Charme und seiner Offenheit sofort f¨¹r sich eingenommen. Ich freue mich an dieser wundersch?nen, einladenden Musikhochschule t?tig zu werden und das, was meine Lehrerinnen und Lehrer mich gelehrt haben, an die n?chste Generation weiterzugeben und dabei interessante, aber auch unbekannte Wege einzuschlagen¡°. Studierende aus der Klasse von Sophie L¨¹cke stellen sich in der ?Musizierstunde Kontrabass¡° am Montag, 20. November um 17 Uhr im Kammermusiksaal der MHL erstmals vor. Der Eintritt ist frei.

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Lübeck, 09.11.2023

Musikp?dagogikpreis ?Neue Konzepte¡°

Am Donnerstag, 16. November wird in der Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL) zum siebten Mal der Wettbewerb ?Neue Konzepte¡° um den Musikp?dagogikpreis der Marie-Luise Imbusch-Stiftung ausgetragen. Drei Finalisten wetteifern ab 17 Uhr um den mit 2.500 Euro dotierten Preis. Beim traditionellen Preiskonzert am Samstag, 25. November um 18 Uhr werden die Preistr?ger gemeinsam mit den Stipendiaten der Marie-Luise Imbusch-Stiftung gek¨¹rt.

Drei Finalisten, die eine hochschulinterne Jury ausgew?hlt hat, treten am Donnerstag, 17. November um 17 Uhr im Kammermusiksaal der MHL in einen informativen und unterhaltsamen Wettstreit zu musikp?dagogischen Fragen.
Mara Jessen hat sich mit der Motivation von Jugendlichen im Klavierunterricht besch?ftigt. Sie forscht nach, warum gerade Teenager h?ufig den Instrumentalunterricht abbrechen und wie man ihnen ihr Instrument als Ausdrucksmedium in einer besonders sensiblen Lebensphase erhalten kann. Joshua Schlegel hinterfragt Mittel und Ziele von Musikunterricht und Musikstudium: Empfinden sich Sch¨¹lerinnen und Sch¨¹ler sowie Studierende als m¨¹ndige Musiker? In welchem Zusammenhang stehen die Konzepte der musikalischen M¨¹ndigkeit und der Improvisation? Und geht es hierbei vielleicht um eine ¨¹ber die Musikp?dagogik hinausreichende Thematik?
Benjamin Tesch hat 340 Sch¨¹ler gefragt: Was interessiert Euch? 35 Themen des Musikunterrichts an schleswig-holsteinischen Schulen standen zur Debatte. Ausgangspunkt seiner Studie war: Wissen Lehrer ¨¹berhaupt, was Sch¨¹ler umtreibt, was sie interessiert? Bisher glaubten sie es zu wissen ? jetzt aber gibt es mit dieser Studie neue belastbare Daten.

Aus den drei spannenden Beitr?gen wird die Wettbewerbsjury, die aus Schulleitern der Region besteht, den Siegerbeitrag ausw?hlen. Zur Jury geh?ren Dr. Michael Janneck (Johanneum zu ×ãÇòappÅÅÐаñ), Wulfila Kangastie (Emanuel-Geibel-Schule ×ãÇòappÅÅÐаñ), Alireza Zare (Musikschule Pinneberg) sowie Isabel Kuczewski (Vorstand des Vereins Tontalente e.V.).
Mit dem in der deutschen Musikhochschullandschaft einzigartigen Wettbewerb ?Neue Konzepte¡° m?chte die MHL auf die Bedeutung der musikp?dagogischen Ausbildung hinweisen, die Musiklehrkr?fte an Gymnasien, in Musikschulen oder in freier T?tigkeit auf ihren Beruf vorbereitet.
Der Eintritt zum Wettbewerb ?Neue Konzepte¡° (Do, 16.11., 17 Uhr) und zum Stipendiatenkonzert (Sa, 25.11. 18 Uhr) ist frei.

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Lübeck, 09.11.2023

60. Wettbewerb um den Possehl-Musikpreis

Der 60. Wettbewerb um den Possehl-Musikpreis wird am Dienstag, 14. und Mittwoch, 15. November jeweils ab 10 Uhr in der Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL) ausgetragen. Die ?ffentlichen Wertungen im Gro?en Saal der MHL bieten Gelegenheit, die besten Studierenden verschiedenster Instrumentalf?cher auf der B¨¹hne zu erleben.

In zwei Runden treten im Wettbewerb um den 60. Possehl-Musikpreis Studierende der F?cher Klarinette, Violine, Cello, Klavier, Gitarre, Schlagzeug und Bl?serquintett gegeneinander an. Ihre rund zwanzigmin¨¹tigen Programme pr?sentieren sie in der ersten Runde am Dienstag, 14. November ab 10 Uhr. Durch die breite Palette an F?chern ergibt sich ein abwechslungsreiches Programm: Es sind unter anderem Ausschnitte aus Sonaten, virtuosen Et¨¹den und Instrumentalkonzerten aus Klassik und Romantik zu h?ren sowie moderne und zeitgen?ssische Werke. In der zweiten Runde pr?sentieren sich dann am Mittwoch, 15. November ab 10 Uhr die Finalisten, am Nachmittag werden die Gewinner bekannt gegeben.
Der erste Preis ist mit 5.000 Euro dotiert, weitere Preise und Pr?mien kann die Jury in H?he von 6.500 Euro vergeben. Zu den Juroren geh?ren in diesem Jahr Dr. Ole Kr?nert (Vorsitz) und Prof. Inge-Susann R?mhild als Vertreter der Possehl Stiftung. Die MHL-Professorenschaft vertreten Manfred Aust, Lena Eckels, Tobias F¨¹ller und Oliver Korte. Als externe Juroren wirken Prof. Gerald Fauth, Prof. Eckart H¨¹bner, Prof. Volker Jacobsen sowie die Komponistin Annette Schl¨¹nz mit.
Der Possehl-Musikpreis wird seit 1963 f¨¹r MHL-Studierende ausgeschrieben. Renommierte Solisten und Ensembles, wie die Klarinettistin Shirley Brill, der Cellist Thomas Grossenbacher und das Artemis-Quartett waren Preistr?ger des Wettbewerbs. 2022 gewann ihn die japanische Violinistin Saki Tozawa. Programm und Zeitablauf sind auf der MHL-Website unter www.mh-luebeck.de/termine zu finden. Der Eintritt zum Possehl-Wettbewerb ist frei.

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Lübeck, 07.11.2023

"Frische Brise" ¨C Fest der Bl?serkammermusik mit Werken der Romantik

Zu einem Kammermusikfest unter dem Motto "Frische Brise" laden die Bl?serklassen der MHL am Samstag, 11. November ein. In drei moderierten Konzertteilen pr?sentieren MHL-Studierende ab 16 Uhr ein abwechslungsreiches Programm mit Meisterwerken der Romantik.

Mit einem Gang durch die Musikgeschichte setzt die MHL ihr traditionelles Kammermusikfest der Bl?serklassen fort. Nach den Themen der vergangenen Jahre "Barock" und "Klassik" steht in diesem Jahr die "Romantik" im Fokus. ?ber 40 internationale Studierende pr?sentieren Werke vom Duo bis zum zehnk?pfigen Ensemble unter anderem von Spohr, Schubert, Mendelssohn, Schumann und Reinecke. Einstudiert von Prof. Diethelm Jonas, musizieren Studierende aus den Klassen von Prof. Angela Firkins (Fl?te), Prof. Sergio Sanchez (Oboe), Prof. Jens Thoben (Klarinette), Prof. Adri¨¢n D¨ªaz Mart¨ªnez (Horn) und Prof. Pierre Martens (Fagott) sowie Studierende der Klavier- und Streicherklassen. Diethelm Jonas und Jens Thoben f¨¹hren als Moderatoren durch das Programm, Hartmut Uhlemann liest im zweiten Teil Briefe von Clara und Robert Schumann.

Im ersten Teil ist ab 16 Uhr unter dem Motto "Prolog" Kammermusik f¨¹r gro?es Ensemble zu h?ren. Auf dem Programm steht das eher selten aufgef¨¹hrte Notturno C-Dur op. 24, das der erst 15-j?hrige Mendelssohn bei einem Kuraufenthalt an der Ostsee mit feierlicher und schwungvoller Geste f¨¹r die Bl?ser der Kurkapelle Bad Doberan notierte. Das Sextett op. 271 von Carl Reinecke dagegen entstand als Sp?twerk ? kaum zu glauben, dass hier nur sechs Interpreten am Werke sind, mit ausgewogenem Klangvolumen weisen sie bereits in Richtung Orchestermusik. Nicht h?ufig zu h?ren ist auch das Nonett F-Dur op. 31, mit dem Louis Spohr mit impressionistischen Klangfarben den ?bergang von der Wiener Klassik zur Fr¨¹hromantik markiert.
Der zweite Konzertteil ist ab 18 Uhr mit den Worten des romantischen Dichters E.T.A Hoffmann "Wo die Sprache aufh?rt, f?ngt die Musik an" Duos von Robert Schumann und Franz Schubert gewidmet. Begleitet am Klavier, pr?sentiert sich jeweils eines der Blasinstrumente mit den stimmungsvollen Romanzen und Fantasiest¨¹cken von Schumann. Von Franz Schubert ist unter anderem das Trio f¨¹r Tenorstimme, Horn und Klavier "Auf dem Strom" zu h?ren sowie das virtuose Duo f¨¹r Fl?te und Klavier "Trock¡®ne Blumen", das Schubert auf das gleichnamige Lied aus seinem Liederzyklus "Sch?ne M¨¹llerin" schrieb.

Der dritte Teil ab 20 Uhr ist unter dem Motto "Epilog" dem gro?en Oktett F-Dur D803 von Franz Schubert gewidmet, mit dem der Komponist die Grenzen der Kammermusik sprengen und sich mit neuer harmonischer Klangf¨¹lle in Richtung Sinfonie bewegen sollte.

www.mh-luebeck.de.

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Lübeck, 02.11.2023

?Blech pur!¡° beim neunten Blechbl?sertag Schleswig-Holstein

?Blech Pur!¡° hei?t das Motto des Blechbl?sertages Schleswig-Holstein, zu dem am ersten Novemberwochenende die Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL) und das Norddeutsche Blechwerk traditionell einladen. Am Sonntag, 5. November ab 11 Uhr k?nnen Musikerinnen und Musiker jeden Alters vom Amateur bis zum Profi in die faszinierende Klangwelt der Blechblasinstrumente eintauchen. Das f¨¹r Samstag, 4. November um 19.30 Uhr angek¨¹ndigte Auftaktkonzert muss aus Krankheitsgr¨¹nden leider ausfallen.

Der neunte ?Blechbl?sertag Schleswig-Holstein¡° soll am Sonntag, 5. November mit Proben, Einzelunterricht und Workshops erneut Einblick in die landesweite Blechbl?serszene geben und Austausch und Begegnung erm?glichen. Ab 11 Uhr geben MHL-Dozierende ie unter anderem der Posaunist Michael Ranzenberger Einzelunterricht. Die Norddeutsche Jugend Brass Band mit jungen Blechbl?serinnen und Blechbl?sern aus dem ganzen Norden ist im Gro?en Saal bei einer Probe zu erleben. MHL-Trompetenprofessor Tobias F¨¹ller l?dt ab 14 Uhr zu einer offenen Masterclass f¨¹r alle Blechblasinteressierten ein.

Die Norddeutsche Jugend Brass Band gestaltet um 15.30 Uhr im Gro?en Saal gemeinsam mit dem L¨¹bschen Blech ein Abschlusskonzert mit einem vielseitigen Programm aus Originalkompositionen, Klassik, Filmmusik und Unterhaltungsmusik. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Blechbl?sertages ist frei.

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Lübeck, 25.10.2023

"H?rprobe" ? Live-Sendung mit Deutschlandradio Kultur aus MHL

Am Dienstag, 31. Oktober um 20 Uhr verwandelt sich der Gro?e Saal der MHL in ein Rundfunkstudio. Deutschlandradio Kultur ist mit seiner Sendereihe "H?rprobe" zu Gast im Gro?en Saal. MHL-Studierende geben mit einem vielf?ltigen Programm und Gespr?chen Einblick in ihr Studium. Die Sendung wird live ¨¹bertragen ¨C ein besonderes Erlebnis f¨¹r Mitwirkende und Publikum.

30 internationale MHL-Studierende sind auf der B¨¹hne im Gro?en Saal mit Werken von Klassik bis zur Moderne und im Gespr?ch zu erleben. Mit dem Live-Konzert, moderiert von Miriam Stolzenwald, k?nnen sie erste Erfahrungen vor dem Mikrofon sammeln: Der Konzertsaal verwandelt sich dabei in ein Rundfunkstudio. Das abwechslungsreiche Programm mit Werken f¨¹r Gesang, Soloinstrumente, Streichquartett und vielk?pfiges Ensemble unter anderem von ×ãÇòappÅÅÐаñ, Mendelssohn und Messiaen mit neuer Musik, Klezmer und Improvisation zeigt die facettenreiche Ausbildung an der MHL.

Den Auftakt gestaltet das Hanse Quartett mit Tsukushi Sasaki, Ladina Casutt, Kirill Volkov und Elias Wagner am Violoncello mit dem ersten Satz aus ×ãÇòappÅÅÐаñs Streichquartett op. 18. Das MHL-Instrument Builders Ensembles, das sich mit der Konzeption neuer Instrumente und aktuellen Str?mungen in der elekroakustischen Musik besch?ftigt, pr?sentiert eine Improvisation in ungew?hnlicher Besetzung an selbstgebauten Instrumenten. Die Mezzosopranistin Johanna Thomsen entf¨¹hrt mit Felix Mendelsohns Venezianischem Gondellied in ein Italien, das der Komponist w?hrend einer ausgedehnten Europareise im Jahre 1830 erlebt hat. Einen Ausflug in die Welt der Oper gestalten die drei MHL-Gesangsstudentinnen Elizaveta Rumiantseva, Johanna Thomsen und Monica Mhangwana mit einem Terzett aus dem ber¨¹hmtem Rosenkavalier von Richard Strauss. Samuel Choi interpretiert Messiaens "Blick der Engel" aus "Vingt regards sur l¡¯Enfant-J¨¦sus". Dieser Klavierzyklus z?hlt zu den wichtigsten Klavierwerken des 20. Jahrhunderts und stellt tonmalerisch verschiedene Perspektiven auf das Jesuskind dar. Mit dem f¨¹r Klarinette und Klavier komponierten "Tema con variazioni" von Jean Fran?aix aus dem Jahre 1974 bieten Oleg Shebeta-Dragan und Christian Ruvolo einen Einblick in das umfangreiche Schaffen des 1997 verstorbenen franz?sischen Komponisten. Das siebenk?pfige Ensemble Neue Musik pr?sentiert mit tiefen Bl?sern, Streichern und Harfe die Sammlung "Mar B¨¢ltico", die der MHL-Kompositionsstudent Raphael Brandst?ter 2023, inspiriert durch die Ostsee und ihre Bahnh?fe, geschrieben hat. Das 2022 gegr¨¹ndete Quantum Quintett bringt einen Ausschnitt aus dem Bl?serquintett C-Dur von August Klughardt zu Geh?r, der im Jahre 1868 einige Monate in ×ãÇòappÅÅÐаñ als Dirigent t?tig war. F¨¹r ¨¹berraschende Momente sorgt zu guter Letzt das Klezmertrio Juna?t: Clara Wigger an der Klarinette, Lynn Hartfil am Bass und Karoline Kolditz an der Gitarre stellen ihr erstes eigenes, erst k¨¹rzlich entstandenes Arrangement eines Traditionals vor.

Die H?rprobe beginnt um 20 Uhr und dauert zwei Stunden ohne Pause. Aufgrund der Live-Sendung ist ein sp?terer Einlass nicht m?glich. Der Eintritt ist frei.

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Lübeck, 12.10.2023

Musikerinnen und Musiker mit Auftrittsangst leiden h?ufiger unter Depressionen

Music Performance Anxiety (MPA) ? zu Deutsch Auftrittsangst ? ist ein Thema, das viele Musikerinnen und Musiker betrifft, aber immer noch ein vernachl?ssigtes Thema in der Ausbildung und Besch?ftigung von Musizierenden ist. ×ãÇòappÅÅÐаñer Forscherinnen und Forscher unter der Leitung von Prof. Daniel Scholz haben sich an der Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ und der Universit?t zu ×ãÇòappÅÅÐаñ deshalb mit diesem Thema besch?ftigt und ihre Erkenntnisse in ?Medical Problems of Performing Artists¡°, einer bedeutenden Fachzeitschrift f¨¹r Musizierendengesundheit ver?ffentlicht.

Im Rahmen der Studie untersuchten die Forschenden den Zusammenhang zwischen Selbstwertgef¨¹hl, Auftrittsangst und Depression innerhalb einer deutschsprachigen Stichprobe mit Musikerinnen und Musikern verschiedener Berufe. Die zugrundeliegende Frage dieser Studie, ob ein Zusammenhang von Selbstwertgef¨¹hl, Auftrittsangst und Depression besteht, wurde w?hrend der psychotherapeutischen Behandlung von Musikerinnen und Musikern mit Depression und MPA generiert.

?ber die Studie Befragt wurden f¨¹r die Stichprobe fast 300 Musikerinnen und Musiker in Deutschland. Mithilfe der Frageb?gen ?Rosenberg-Self-Esteem-Scale¡°, ?Kenny Music-Performance-Anxiety-Inventory¡° und dem ?Beck-Depression-Inventory¡° untersuchte Christine Sickert, Doktorandin im Bereich Musizierendengesundheit, die Zusammenh?nge zwischen Selbstwertgef¨¹hl, Auftrittsangst und Depressivit?t. Sie fand heraus, dass insbesondere Musikstudentinnen und -studenten ein signifikant niedrigeres Selbstwertgef¨¹hl im Vergleich zu angestellten Profis und Amateurinnen oder Amateuren hatten. Im Vergleich zu angestellten Musizierenden hatten die Studierenden auch mehr Auftrittsangst. Wenn ein geringes Selbstwertgef¨¹hl und Auftrittsangst zusammenfallen, steigt die Wahrscheinlichkeit f¨¹r die Entstehung einer Depression laut der Forschergruppe signifikant.

Die Forschenden rund um den neuen Professor f¨¹r Musizierendengesundheit an der Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ und der Universit?t zu ×ãÇòappÅÅÐаñ, Daniel Scholz, sind sicher, dass die Ergebnisse dieser Untersuchung einmal mehr unterstreichen, wie bedeutend Aufkl?rung und psychotherapeutische Behandlung von Musizierenden ist, die unter Auftritts?ngsten leiden. ?Es ist extrem wichtig, fl?chendeckend Pr?ventionsarbeit zu leisten und die psychotherapeutischen Behandlungsmethoden konsequent anzuwenden und weiter zu entwickeln um die Gesundheit von Musiker*innen im Allgemeinen zu erhalten und insgesamt zu verbessern.¡° erkl?rt Prof. Dr. Daniel Scholz.

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Lübeck, 05.10.2023

MHL stellt neues Konzertformat vor: Education-Projekt mit MHL-Sinfonieorchester

Die Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL) pr?sentiert zu Beginn des Wintersemesters ein neues Education-Projekt unter dem Motto ?American Symphony¡°, das Studierende im Rahmen ihres Studiums selbst entwickelt haben. Zwei Konzerte, am 14. Oktober in ×ãÇòappÅÅÐаñ und am 15. Oktober in Wismar, laden dazu ein, durch die Musikgeschichte zu reisen und die Wirkmacht der Musik f¨¹r sich zu entdecken. Das Education-Konzert mit herausragenden Werken amerikanischer Komponisten richtet sich dabei nicht an Kinder, wie andere Education Programme, sondern an das ganz normale Publikum.

Das MHL Sinfonieorchester unter Leitung von Prof. Bernd Ruf pr?sentiert beim Education-Konzert unter dem Motto ?American Symphony: Was kann Musik ¨C Gestern, Heute, Morgen¡° in ×ãÇòappÅÅÐаñ und Wismar herausragende Werke amerikanischer Komponisten. In gro?er Besetzung pr?sentieren sich 90 junge Musikerinnen und Musiker der MHL mit Werken der amerikanischen Komponisten Charles Ives, John Cage, Leonard Bernstein, John Williams, Jessie Montgomery und des MHL-Studenten Tim Haas. Das Publikum erwartet dabei kein klassisches Abendkonzert, sondern ein spannender Gang durch die amerikanische Musikgeschichte mit ¨¹berraschenden Einblicken, Interaktion, Moderation und Tanz. Sieben junge Musikerinnen und Musiker der MHL aus verschiedenen Studieng?ngen, haben das Programm im Rahmen ihres Studiums entwickelt. Geleitet wird das Education-Projekt von Maxie von Neumann-Cosel, Konzertp?dagogin beim Bayerischen Rundfunk, von Prof. Bernd Ruf und Carl Philipp Drese, Koordinator des Netzwerks ?Musik in Schulen¡° (MusiS). Es wirken unter anderem auch 15 Sch¨¹lerinnen und Sch¨¹ler einer ×ãÇòappÅÅÐаñer Schule mit, die von der T?nzerin Ulla Benninghoven angeleitet wurden.

Im Zentrum des Abends steht ?The Unanswered Question¡° des Ausnahmekomponisten Charles Ives, der damit die ewige Frage nach dem Sinn des Lebens stellt. Das Orchester erschafft eine transzendentale Klangwelt, die in den Weiten des Universums nach Antworten sucht. Eine Rolle wird dabei eine geheimnisvolle Blackbox spielen, die auch Fragen des Publikums dazu aufnehmen wird. ?This is the Future¡° hei?t das 2022 komponierte St¨¹ck f¨¹r Orchester und Band des MHL-Studenten Tim Haas, der mit einem improvisierten Dialog zwischen Orchester und Dirigent in die Zukunft der Musik verweisen m?chte. Der 30-j?hrige Komponist, der im zweiten Semester ?Master of Education¡° studiert sagt dazu: ?Das Werk ist eine Herausforderung f¨¹r die Orchestermitglieder und den Dirigenten, die w?hrend der Auff¨¹hrung spontan miteinander agieren m¨¹ssen. Dadurch entsteht mein St¨¹ck bei jeder Auff¨¹hrung neu.¡°

Die Abendkonzerte der neuen Education-Reihe finden am Samstag, 14. Oktober um 19.30 Uhr im Gro?en Saal der MHL (Eintritt 14 Euro und 19 Euro, erm??igt 8 Euro und 12 Euro) und am Sonntag, 15. Oktober um 18 Uhr im Theater Wismar (Eintritt 20 Euro, erm??igt 5 Euro) statt. Karten sind ¨¹ber die Website der MHL www.mh-luebeck.de oder an der Abendkasse erh?ltlich.

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Lübeck, 04.10.2023

Bernd Redmann er?ffnet neue Konzertsaison und Wintersemester an MHL

Der neue Pr?sident der Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL), Prof. Bernd Redmann er?ffnet mit seinem Amtsantritt am Montag, 9. Oktober um 18 Uhr im Gro?en Saal das neue Wintersemester und die neue Konzertsaison. Das MHL-Sinfonieorchester gibt unter Leitung von Prof. Bernd Ruf mit Ausschnitten aus dem Konzertprogramm ?American Symphony¡° einen Vorgeschmack auf das gro?e Education-Projekt, das vom 12. bis zum 15. Oktober stattfindet.

Mit einer feierlichen Semesterer?ffnung l?utet die MHL traditionell das neue Wintersemester und die neue Konzertsaison ein. Bernd Redmann, der im Juli vom Senat der MHL zum Pr?sidenten gew?hlt wurde, begr¨¹?t die rund hundert neuen Studierenden und stellt sich erstmals ?ffentlich vor. Mit seinem Vortrag ?Was bedeutet uns Musik¡° will der Komponist, Musikwissenschaftler sowie Musiktheoretiker und langj?hrige Leiter der Hochschule f¨¹r Musik und Theater M¨¹nchen den Studierenden vermitteln, wie wichtig die Entwicklung einer eigenen musikalischen Pers?nlichkeit ist, um Strahlkraft zu entfalten und die Musikkultur mitgestalten zu k?nnen. Au?erdem wird er die Deutschlandstipendien an herausragende Studierende verleihen. Der Vorsitzende des Alumni-Vereins Darko Bunderla verk¨¹ndet, wer den mit 1.000 Euro dotierten Almuni-Preis 2023 gewonnen hat und das MHL-Sinfonieorchester spielt Ausschnitte aus seinem Education-Programm ?American Symphony: Was kann Musik ¨C Gestern, Heute, Morgen¡° mit Werken amerikanischer Komponisten. Das Education-Projekt umfasst drei Konzerte f¨¹r Schulen sowie jugendliches und erwachsenes Publikum und findet vom 12. bis zum 15. Oktober in ×ãÇòappÅÅÐаñ und Wismar statt.

Der Eintritt zur Semesterer?ffnung ist frei. Eingeladen sind nicht nur Studierende und Hochschulmitglieder, sondern auch Freunde, F?rderer und das interessierte Publikum. Weitere Informationen zur MHL und ihren Konzerten unter www.mh-luebeck.de.

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Lübeck, 15.09.2023

Symposium zur Ger?uschkunst mit ?ffentlichen Konzerten, Pr?sentationen und Installationen

Das Symposium ?Sinne|Sinn: Ger?usch ? Musik ¨C Ger?uschmusik¡°, das die Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL) vom 20. bis zum 22. Oktober erstmals veranstaltet, widmet sich mit Konzerten, Installationen und Pr?sentationen der Ger?uschkunst. MHL-Angeh?rige und internationale G?ste setzen sich mit Musik auseinander, in der sich Ger?uschhaftes als musikalisches Material emanzipiert hat. Acht Konzerte bieten die Gelegenheit, faszinierende, in ×ãÇòappÅÅÐаñ selten zu h?rende Werke zu erleben. Das Programm spannt einen Bogen von den ?Klassikern¡° der Ger?uschkunst wie Var¨¨ses ?Ionisation¡°, Stockhausens ¡°Mikrofonie I¡° oder Lachenmanns ?Mouvement ? vor der Erstarrung¡°, bis hin zu neuesten zeitgen?ssischen Arbeiten.

Das Ger?uschkunstfestival ?Sinne|Sinn: Ger?usch ? Musik ¨C Ger?uschmusik¡° bringt zahlreiche internationale Musik- und Kulturschaffende der Ger?uschkunst-Szene in ×ãÇòappÅÅÐаñ zusammen und gibt Einblicke in die neuere und aktuelle Ger?uschkunst. Der neue MHL-Pr?sident Prof. Bernd Redmann und Projektleiter Prof. Sascha Lino Lemke er?ffnen das Ger?uschkunstfestival am Freitag, 20. Oktober um 10 Uhr im Kammermusiksaal. Projektleiter Prof. Sascha Lino Lemke erl?utert: ?Eine ganz wichtige Entwicklung der Moderne ist die Erforschung der unendlichen Palette vom Ton bis zum Ger?usch. L?ngst lassen sich viele Musikschaffende nicht mehr auf das Label ¡®Tonsetzer¡® reduzieren, sondern komponieren und improvisieren mit einem ins Ger?uschhafte erweiterten Klangmaterial. Mit unserem Symposium laden wir dazu ein, sich in diese diverse und faszinierende Klangwelt zu begeben." In den darauffolgenden drei Tagen geben geladene Komponisten und Performer wie Marco Ciciliani, Axel D?rner, Max Eastley und Michael Maierhof mit Pr?sentationen Einblicke in ihre kreative Arbeit. Helga de la Motte-Haber, Grande Dame der Musikwissenschaft und langj?hrige Kennerin der Klangkunstszene, wird dort ebenso zu erleben sein wie Martin Kaltenecker, der ¨¹ber neuere Entwicklungen in franz?sischer Musik sprechen wird. Hartmut Rosa wird das Symposium um eine soziologische Perspektive bereichern. Dozierende der MHL sowie die Kooperationspartner Kathrin Kirsch (CAU Kiel) und Sven L¨¹tgen (Muthesius Kunsthochschule) bringen sich mit Vortr?gen zu verschiedensten Aspekten des Kosmos Ger?uschkunst ein. In acht Konzerten im Kammermusiksaal und im Gro?en Saal pr?sentieren MHL-Mitglieder und G?ste ?Klassiker¡° der Ger?uschkunst, zeitgen?ssische Kompositionen sowie Werke von Aperghis, Bauckholt, Bedrossian, Cage, Fure, Oliveiros, Pisaro, Schubert und Sciarrino. Ausf¨¹hrende sind Mitglieder der MHL, unter anderem das Instant Composing Ensemble, das Ensemble f¨¹r Neue Musik unter Maximilian Riefer, die Schlagzeugklasse von Johannes Fischer sowie das Ensemble Klangrauschen und das Klavierduo Fograscher/Hymer als G?ste. Sie stellen unter anderem Lachenmanns bedeutende Ensemblekomposition ?Mouvement ? vor der Erstarrung¡°, Stockhausens ?Mikrophonie I¡° f¨¹r Tamtam, Mikrophone, Filter und Regler oder Var¨¨ses ?Ionisation¡° f¨¹r 13 Schlagzeuger vor (Konzert V am Sa, 21.10. um 18 Uhr). Au?erdem erklingt Musik von Danksagm¨¹ller, Fischer, Goldford, Hein, Kim, Korte, Lemke, Mansouri und Rosenberger sowie von G?sten des Symposiums. An verschiedenen Orten in der MHL sind Installationen zu erleben wie die interaktive Installation ?Why Frets? ¨C Tombstone¡° von Marko Ciciliani sowie Arbeiten von Studierenden der MHL.

Das verl?ngerte Wochenende ist das zweite in einer Serie von drei Symposien unter dem Obertitel ?Sinne|Sinn¡°, einem Netzwerkprojekt der MHL, der Christian-Albrechts-Universit?t Kiel, dem Kieler Forum f¨¹r zeitgen?ssische Musik und der Muthesius Kunsthochschule in Kiel.

Das detaillierte Konzertprogramm des Symposiums ?Sinne|Sinn: Ger?usch ? Musik ¨C Ger?uschmusik¡° ist auf der MHL-Website unter www.mh-luebeck.de/de/forschung/symposien-kongresse/sinnesinn-geraeusch-musik-geraeuschmusik/. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Symposiums ist frei.

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Lübeck, 14.09.2023

Internationaler Kammermusikkurs - Nachwuchstalente konzertieren in ×ãÇòappÅÅÐаñ und Eutin

?Junge Talente international¡° stellen sich in zwei Abschlusskonzerten eines internationalen Kammermusikkurses vor, den die Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL) erstmals veranstaltet. Am Freitag, 29. September um 19.30 Uhr in ×ãÇòappÅÅÐаñ und am Samstag, 30. September um 11 Uhr in der Reihe ?Wir in Eutin¡° stellen sich die Jungstudierenden aus ×ãÇòappÅÅÐаñ, Luxemburg und Wien mit ihren Arbeitsergebnissen vor.

In zwei Konzerten ?Junge Talente international¡° stellen die jungen Musikerinnen und Musiker aus ×ãÇòappÅÅÐаñ, Wien und Luxemburg Kompositionen von Poulenc, Johann Christian Bach, Debussy, Longinotti, Stockhausen, Villa Lobos und Koechlin vor, die sie im Kammermusikkurs bei Dozierenden der drei Hochschulen erarbeitet haben. Die Kammermusikwoche ist als Austauschprojekt angelegt: im M?rz waren ×ãÇòappÅÅÐаñer ISMA-Studierende bereits in Luxemburg, 2024 werden sie dann nach Wien reisen. Das Konzert gibt eindrucksvoll Einblick in die Fr¨¹hf?rderung an verschiedenen europ?ischen Hochschulen. ?Mit der Kammermusikwoche wollen wir begabten Jugendlichen erm?glichen, schon vor dem Studium auf hohem Niveau kammermusikalisch zu spielen, Jugendliche aus Europa zu treffen, andere Hochschulen und neue Dozierende zu erleben¡°, erl?utert Harfenistin Gesine Dreyer, Professorin an der MHL. 16 junge Musikerinnen und Musiker, die von ihrer jeweiligen Hochschule ausgesucht wurden, nehmen vom 25. bis zum 30. September am Kammermusikkurs teil. Die Nachwuchstalente werden in ganz verschiedenen Besetzungen vom Duo bis hin zum Septett an Interpretation und Technik ihrer bereits einstudierten Werke feilen. Es unterrichten die ×ãÇòappÅÅÐаñer Professorinnen und Professoren Angela Firkins (Fl?te), Konstanze Eickhorst (Klavier), Otto Tolonen (Gitarre) und Gesine Dreyer (Harfe), aus Wien kommen Anais Tamisier (Violine) und Aniella Stoffels (Fl?te) sowie aus Luxemburg Nicolas Marzinotto (Klavier). Die Konzerte finden am Freitag, 29. September um 19.30 Uhr im Gro?en Saal der MHL (Eintritt 14 Euro und 19 Euro, erm??igt 8 Euro und 12 Euro) sowie am Samstag, 30. September um 11 Uhr im Rittersaal des Eutiner Schlosses (Eintritt 13 Euro, erm??igt 9 Euro) statt.

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Lübeck, 14.09.2023

ISMA-Nachwuchstalente im Wettbewerb

Zu einem Wettbewerb f¨¹r die Nachwuchstalente aus dem Institut f¨¹r schulbegleitende Musikausbildung (ISMA) l?dt die Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL) am Samstag, 23. September ein. Ab 10 Uhr wetteifern Jungstudierende in ?ffentlichen Vorspielen im Kammermusiksaal um den Musikpreis der St?hler-Stiftung Stade.

Die ?ffentlichen Wertungen beim Wettbewerb um den Musikpreis der St?hler-Stiftung Stade bieten Gelegenheit, dem hochbegabten musikalischen Nachwuchs der MHL zu lauschen. Von 10 und 14 Uhr finden die Wertungen f¨¹r verschiedene Instrumente im Kammermusiksaal statt. Acht junge Musikerinnen und Musiker verschiedener F?cher wie Trompete, Streicher, Klavier und Gitarre haben sich zur Teilnahme beworben. Mit einem selbstgew?hlten Programm pr?sentieren sie sich solistisch und im Duo, nicht nur mit ihren Instrumenten, sondern auch mit einer Moderation ? eine besondere Herausforderung des Wettbewerbs, der alle zwei Jahr stattfindet. Es erklingen Werke unter anderem von Mozart, ×ãÇòappÅÅÐаñ, Mendelssohn, Villa Lobos und Kod¨¢ly. Die Jury unter Leitung von MHL-Vizepr?sident Oliver Korte, bestehend aus Professoren der MHL und G?sten, darunter Lena Eckels und Sergio Sanchez (beide ×ãÇòappÅÅÐаñ), Constance Vogel (Leck) und Stephan Imorde (Rostock), wird am gleichen Tag die Sieger k¨¹ren. Die St?hler-Stiftung Stade stellt das Preisgeld in H?he von 3.500 Euro zur Verf¨¹gung. Der Wettbewerb erm?glicht es Jungstudierenden, die am ISMA der MHL unterrichtet werden, den musikalischen Wettstreit im Vorfeld gro?er internationaler Wettbewerbe zu trainieren. ISMA-Studierende werden schon jetzt regelm??ig mit H?chstpreisen beim Bundeswettbewerb ?Jugend musiziert¡° und bei internationalen Jugendwettbewerben bedacht. Der Eintritt ist frei.

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Lübeck, 08.09.2023

×ãÇòappÅÅÐаñer Harfen- und Gitarrentage ¨C MHL l?dt ein zu Ensemblespiel, Unterricht und Austausch

Am Wochenende 30. September und 1. Oktober veranstaltet die Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL) zum zweiten Mal die ×ãÇòappÅÅÐаñer Harfen- und Gitarrentage. Sch¨¹lerinnen und Sch¨¹ler, Studieninteressierte, Lehrende und G?ste sind eingeladen, in die Klangwelt der beiden beliebten Saiteninstrumente einzutauchen. Neben Meisterkursen, Workshops und Vortr?gen gibt es ein ?ffentliches Konzert am Samstag, 30. September um 19.30 Uhr mit Gastdozierenden, Lehrenden und Studierenden der MHL. Anmeldeschluss f¨¹r die Teilnahme am vielf?ltigen Unterrichtsangebot ist der 15. September.

Die zweiten ×ãÇòappÅÅÐаñer Harfen- und Gitarrentage bieten Interessierten aller Altersgruppen vielf?ltige M?glichkeiten, sich ausgiebig mit den Kl?ngen der beiden faszinierenden Saiteninstrumente zu besch?ftigen. Fortgeschrittene k?nnen an Meisterkursen bei den MHL-Professoren Gesine Dreyer (Harfe) und Otto Tolonen (Gitarre) teilnehmen. Als Gastdozierende unterrichten die mit dem Niederl?ndischen Musikpreis ausgezeichnete Harfenistin Manja Smits (Groningen) und der renommierte Gitarrist ?lex Garrob¨¦ (Barcelona).

In Schnupperkursen erhalten Anf?nger und Fortgeschrittene Einblicke in den allgemeinen Unterricht oder spezielle Themen wie Improvisation, Irish Folk oder Songbegleitung auf der Harfe. Auf dem Programm stehen weiterhin Ensemblespiel und Workshops. In begleitenden Fachvortr?gen informieren Prof. Daniel Scholz ¨¹ber den ?Einfluss mentaler Gesundheit auf das Musizieren¡° und MHL-Studentin Johanna Ludwig ¨¹ber ?Musikp?dagogik als Berufsfeld¡°. Verschiedene Vorspiele und Konzertpodien mit den Teilnehmenden geben einen Einblick in die Arbeitsergebnisse. Eine Harfen- und Gitarrenausstellung im Foyer der MHL bietet auch Teilnehmenden ohne ein eigenes Instrument die M?glichkeit, sich an der Harfe oder Gitarre auszuprobieren. Unter dem Motto ?Viele Saiten¡° pr?sentieren am Samstag, 30. September um 19.30 Uhr Gastdozierende, Lehrende und Studierende im Gro?en Saal die Vielfalt der beiden Instrumente bei einem ?ffentlichen Konzert. Der Eintritt hierzu ist frei.

Eine Anmeldung f¨¹r die Teilnahme am Unterricht ist bis zum 15. September unter info@luebecker-harfen-und-gitarrentage.de erforderlich, es wird eine Anmeldegeb¨¹hr von 50 Euro (erm??igt 25 Euro) erhoben. Der genaue Zeitplan wird auf Basis der Anmeldungen erstellt und im Vorfeld der Veranstaltung versandt. Weitere Infos und das detaillierte Kursprogramm ist auf der MHL-Website unter www.luebecker-harfen-und-gitarrentage.de zu finden.

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Lübeck, 05.09.2023

Frauen. Leben. Freiheit: Musikalische Gedenkveranstaltung zum ersten Todestag von Jina Mahsa Amini

Der gewaltsame Tod der Kurdin Jina Mahsa Amini am 16. September 2022 im Iran ersch¨¹tterte die Welt. Die junge Frau wurde ermordet, da sie ihr Kopftuch nicht nach Vorschrift getragen habe, warf ihr die Sittenpolizei vor. Im Gedenken an den Mord und zum Zeichen der Solidarit?t veranstalten die Universit?t zu ×ãÇòappÅÅÐаñ und die Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL) unter dem Dach des Projekts LH? eine Gedenkveranstaltung in der Evangelisch-reformierten Kirche (K?nigstra?e 18, 23552 ×ãÇòappÅÅÐаñ). Am 16. September 2023 um 20 Uhr werden unter anderem musikalische Werke des Komponisten Payman Mansouri (MHL) zu h?ren sein, es wird eine Lesung von Texten iranischer Autor*innen geben und eine Lichtprojektion wird ein Zeichen f¨¹r Demokratie und Menschenrechte setzen.

Jina Mahsa Aminis Tod l?ste eine im Iran regimekritische Protestwelle aus. Obwohl die iranische Regierung brutal gegen die Menschen vorgeht, die f¨¹r ihre Rechte k?mpfen, ist die Protestbewegung seitdem nicht abgerissen: In der ganzen Welt solidarisieren sich Menschen mit dem mutigen Kampf der Menschen im Iran. Die Bilder von Frauen mit wehendem Haar sind weltweit zum Symbol des Widerstandes gegen Gewalt, Repression und Verfolgung geworden.

Die Veranstaltung Frauen. Leben. Freiheit soll eine M?glichkeit bieten, Solidarit?t mit den Menschen im Iran zu zeigen. Unter anderem pr?sentiert das Trio Erilis mit Gesang, Violine und Klavier das Werk ?Zan Zendegi Azadi, Frau Leben Freiheit¡° , das der mehrfach preisgekr?nte iranische Komponist Payman Mansouri (MHL) f¨¹r die iranische Protestbewegung komponiert hat. Weiterhin erklingt der mittlerweile zur Hymne des Protestes gewordene Song ?Baraye¡° in einer Chor-Fassung von Adrian Goldner mit einem Studierenden-Chor der MHL. Mit der Lesung von Texten iranischer Autor*innen und einem fiktiven Brief an Jina Mahsa Amini sollen die Stimmen von Frauen zu Wort kommen. Die Pastorin Imke Akkermann-Dorn wird zu den Frauenrechten sprechen vor dem Hintergrund des feministischen Murials (Wandgem?lde) ?Sisters¡°, das an diesem Abend an die Au?enwand der evangelisch-reformierten Kirche projiziert wird.

?Wir m?chten mit dieser Veranstaltung ein Zeichen f¨¹r Menschenrechte und Demokratie im Iran setzen. In einem Land, in dem der Kampf f¨¹r Menschrechte einen solchen hohen Preis hat, dass Menschen daf¨¹r mit ihrem Leben bezahlen, ist es unsere Aufgabe, uns immer und jederzeit einzusetzen. Denn wir riskieren hier in Deutschland nichts, woanders riskieren Menschen alles¡°, so Dr. Birgit Stammberger vom Zentrum f¨¹r Kulturwissenschaftliche Forschung der Universit?t zu ×ãÇòappÅÅÐаñ, eine der Initiator*innen der Veranstaltung.

Im Anschluss der Veranstaltung wird es ein Empfang zum Austausch und Vernetzen geben. ?Frauen. Leben. Freiheit¡° ist eine Veranstaltung von LH3 in Kooperation mit der Evangelisch-reformierten Kirche ×ãÇòappÅÅÐаñ. Der Eintritt ist frei und bedarf keiner Anmeldung. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Begleitend zu dieser Veranstaltung werden im Rahmen der Fotoaktion ?Wir zeigen Gesicht¡° ab dem 10. September die Plakate im ?ffentlichen Raum gezeigt, auf denen sich ×ãÇòappÅÅÐаñer*innen mit ihrem Foto hinter die iranische Protestbewegung stellen.

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Lübeck, 01.09.2023

Education-Konzert f¨¹r Schulen mit MHL-Sinfonieorchester

Ein gro?es Education-Konzert veranstaltet die Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL) am Donnerstag, 12. Oktober um 10.30 Uhr erstmals im Rahmen ihres Netzwerkes ?Musik in Schulen¡° (MusiS). Das Sinfonieorchester der MHL gibt dabei unter Leitung von Bernd Ruf ein rund einst¨¹ndiges Sch¨¹lerkonzert unter dem Motto ?American Symphony: Was kann Musik ¨C Gestern, Heute, Morgen¡° mit herausragenden Werken amerikanischer Komponisten. Moderationen und Mitmachaktionen nehmen das junge Publikum mit auf einen spannenden Gang durch die Musikgeschichte.

Rund 70 junge Musikerinnen und Musiker pr?sentieren unter Leitung von MHL-Professor Bernd Ruf in gro?er Orchesterbesetzung Werke der amerikanischen Komponisten Charles Ives, John Cage, Leonard Bernstein, John Williams, Jessie Montgomery und des MHL-Studenten Tim Haas. Das Sch¨¹lerkonzert geht der Frage nach, welche Rolle die Musik spielen kann, wie unterschiedlich sie geh?rt und erlebt wird und welche Impulse sie zu geben vermag. Mit Interaktionen, Moderationen und Tanz sollen im Konzert neue Klangr?ume er?ffnet und unerwartete Einblicke erm?glicht werden. Angeleitet von der T?nzerin Ulla Benninghoven, wirken auch 15 Sch¨¹lerinnen und Sch¨¹lern einer ×ãÇòappÅÅÐаñer Schule mit.

Im Zentrum steht ?The Unanswered Question¡° des Ausnahmekomponisten Charles Ives, der mit transzendentalen Kl?ngen die ewige Frage nach dem Sinn des Lebens stellt. Eine Rolle spielt eine geheimnisvolle Blackbox, die auch Fragen der Sch¨¹lerinnen und Sch¨¹ler aufnehmen wird. ?This is the Future¡° hei?t das 2022 komponierte St¨¹ck f¨¹r Orchester und Band des MHL-Studenten Tim Haas, der mit einem improvisierten Dialog zwischen Orchester und Dirigent in die Zukunft der Musik verweisen m?chte. Der 30-j?hrige Komponist, der im zweiten Semester ?Master of Education¡° studiert sagt dazu: ?Das Werk ist eine Herausforderung f¨¹r die Orchestermitglieder und den Dirigenten, die w?hrend der Auff¨¹hrung spontan miteinander agieren m¨¹ssen. Dadurch entsteht mein St¨¹ck bei jeder Auff¨¹hrung neu.¡° MHL-Studierende aus verschiedenen Studieng?ngen haben das Programm bereits im Sommersemester im Rahmen ihres Studiums entwickelt. Geleitet wird das Education-Projekt von Maxie von Neumann-Cosel, Konzertp?dagogin beim Bayerischen Rundfunk, von Professor Bernd Ruf und Carl Philipp Drese, Koordinator des Netzwerks MusiS. Rund 14 Klassen der Stufen 7 bis 10 k?nnen das Konzert besuchen. Lehrerinnen und Lehrer erhalten im Vorfeld didaktisch aufbereitetes Material.

Eine Anmeldung zum Sch¨¹lerkonzert ist bis zum 15. September m?glich unter carlphilipp.drese@mh-luebeck.de. Der Eintritt ist frei. Schulen, die nicht zum Konzert kommen k?nnen, aber grunds?tzliches Interesse haben, k?nnen sich in eine Datei f¨¹r weitere Education-Angebote der MHL aufnehmen lassen.

Zum Education-Projekt geh?ren auch zwei Abendkonzerte f¨¹r jugendliches und erwachsenes Publikum, die am Samstag, 14. Oktober um 19.30 Uhr im Gro?en Saal der MHL (Eintritt 14 Euro und 19 Euro, erm??igt 8 Euro und 12 Euro) und am Sonntag, 15. Oktober um 18 Uhr im Theater Wismar (Eintritt 20 Euro, erm??igt 5 Euro) stattfinden. Karten hierf¨¹r sind ¨¹ber www-luebeck-ticket.de oder an der Abendkasse erh?ltlich.

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Lübeck, 10.11.2022

Wettbewerb um den Possehl-Musikpreis

Der 59. Wettbewerb um den Possehl-Musikpreis wird am Dienstag, 15. und Mittwoch, 16. November jeweils ab 10 Uhr ?ffentlich in der Musikhochschule ×ãÇòappÅÅÐаñ (MHL) ausgetragen. Die besten Studierenden der MHL-Instrumentalklassen sind dabei auf der B¨¹hne im Gro?en Saal zu erleben.

In zwei Runden treten im Wettbewerb um den 59. Possehl-Musikpreis 13 Studierende der F?cher Fl?te, Horn, Violine, Schlagzeug, Klavier und Klavier Duo gegeneinander an. Ihre rund zwanzigmin¨¹tigen Programme pr?sentieren sie in der ersten Runde am Dienstag, 15. November ab 10 Uhr. Durch die breite Palette an F?chern ergibt sich ein abwechslungsreiches Programm: Es sind unter anderem Ausschnitte aus Sonaten, virtuosen Et¨¹den und Instrumentalkonzerten aus Klassik und Romantik zu h?ren sowie moderne und zeitgen?ssische Werke. In der zweiten Runde pr?sentieren sich dann am Mittwoch, 16. November ab 10 Uhr die Finalisten, am Nachmittag werden die Gewinner bekannt gegeben.

Der erste Preis ist mit 5.000 Euro dotiert, weitere Preise und Pr?mien, unter anderem f¨¹r die beste studentische Klavierbegleitung kann die Jury in H?he von 6.500 Euro vergeben. Zu den Juroren geh?ren in diesem Jahr Dr. Ole Kr?nert (Vorsitz) und Prof. Inge-Susann R?mhild als Vertreter der Possehl Stiftung. Als externe Juroren wirken Professor Gerd Uecker (Vorsitzender MHL-Hochschulrat), Katja Schaefer (Mitglied MHL-Hochschulrat) und Dr. Christian Strehk (Kieler Nachrichten) mit. Die MHL ist vertreten durch die Professoren Oliver Korte (Pr?sidium), Manfred Aust, Jens Thoben und Ulf Tischbirek.

Der Possehl-Musikpreis wird seit 1962 f¨¹r MHL-Studierende ausgeschrieben. Renommierte Solisten und Ensembles, wie die Klarinettistin Shirley Brill, der Cellist Thomas Grossenbacher und das Artemis-Quartett waren Preistr?ger des Wettbewerbs. 2021 gewann ihn der litauische Pianist Augustinas Eidukonis.

Opens external link in new windowwww.mh-luebeck.de/termine zu finden. Der Eintritt zum Possehl-Wettbewerb ist frei.

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